Datumsfehler: iPhones empfangen Geister-E-Mails von 1970

Viele iPhone- und iPad-Benutzer berichten von eingehenden E-Mails mit dem Datum 1.1.1970. Apple hat offenbar wieder ein Problem mit diesem Datum, nachdem damit schon iOS-Geräte unbrauchbar gemacht werden konnten. Kalenderprobleme sind für Apple-Nutzer nichts Neues.

Artikel veröffentlicht am ,
Wegen eines Fehlers zeigt iOS leere Mails von 1970 an.
Wegen eines Fehlers zeigt iOS leere Mails von 1970 an. (Bild: Bildmontage: Golem)

Wer schickt denn eine E-Mail mit dem Datum 1.1.1970, fragen sich aktuell viele iOS-Nutzer, die entsprechend datierte Nachrichten in ihrem Posteingang finden. Einen Absender oder einen Inhalt besitzen die E-Mails nicht. Die Geister-E-Mails scheinen einem Bericht des britischen Telegraph zufolge vor allem bei Anwendern einzutreffen, die zwischen mehreren Zeitzonen unterwegs sind. Angeblich ist es möglich, den Fehler zu beheben, indem das iPhone oder iPad neu gestartet wird. Vermutlich wird Apple in einer der nächsten iOS-Versionen einen Bugfix veröffentlichen. Derzeit ist die sechste Betaversion von iOS 9.3 aktuell.

Stellenmarkt
  1. IT-Supporterin/IT-Supporter (m/w/d) Regionaldirektion Ost Berlin Hauptabteilung IT
    Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik, Berlin
  2. Software-Entwickler CAE (m/w/d) C/C++
    GNS Gesellschaft für numerische Simulation mbH, Braunschweig (mobiles Arbeiten deutschlandweit)
Detailsuche

Mitte Februar 2016 wurde bei iPhones und iPads mit 64-Bit-Prozessor der Fehler bekannt, der bei manueller Einstellung des Datums auf den 1. Januar 1970 das Gerät bei Neustart unbrauchbar machte: Das Betriebssystem blieb in einer Bootschleife hängen. Bisher konnten diese Geräte nur wiederhergestellt werden, wenn der Akku abgeklemmt wurde. Mit der Beta 4 von iOS 9.3 konnte dieser Fehler behoben werden, vermutlich aber nur oberflächlich. Nach dem Aufspielen der Betaversion lässt sich das Datum nicht mehr auf den 1.1.1970 zurückdrehen. Spätestens beim 1.1.2001 ist nun Schluss.

Apple hat oft Probleme mit Kalenderfunktionen

Mit iOS 9.2, das Anfang Dezember 2015 erschien, mussten ebenfalls Datumsprobleme behoben werden. Dazu gehörte ein Fehler in der Aktivität-App am Tag der Zeitumstellung und bei der Anzeige von Daten in der Health-App. Auch voreingestellte Wecker funktionierten erst nach dem Aufspielen der neuen Version wieder korrekt.

Zum Jahreswechsel von 2010 auf 2011 wurden Nutzer in den ersten drei Januartagen nicht geweckt. Der Fehler trat nur auf, wenn ein einmaliger Alarm eingestellt worden war. Auch die Umstellung auf die Winterzeit bereitete dem iPhone 2010 Probleme. Wegen eines Fehlers im Betriebssystem iOS 4.1 wurden viele iPhone-Besitzer in Europa eine Stunde zu spät durch die Weckfunktion alarmiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


v2nc 08. Mär 2016

Jeder hat seine Meinung, aber wenn ich diesen Satz lese kann ich dir sagen, dass du dich...

Nikolai 08. Mär 2016

Ich sehe keinen Fehler in meinen Schlussfolgerungen. Das Datum ist falsch. Ist so. Das...

wizzla 08. Mär 2016

auch sehr konfortabel. man könnte auch ein 64bit Systemzeit die zu Christi oder Flying...

Plany 08. Mär 2016

Das klinkt für mich nicht nach ein Kernel bug oder sonst was, auch empfängt das telefon...

Whitey 08. Mär 2016

Man könnte auch argumentieren, dass die sechs Betas gerade zur QualitätsVERBESSERUNG...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
Artikel
  1. Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
    Digitalisierung
    500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

    Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

  2. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

  3. Frequenzen: Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne
    Frequenzen
    Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne

    Jochen Homann könnte vor seinem Ruhestand noch einmal Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica erfreuen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /