Abo
  • Services:

Dating-Portal: Ermittlungen gegen Lovoo werden eingestellt

Gegen die Zahlung einer recht hohen Geldauflage wird nicht weiter gegen den Dating-Dienst Lovoo ermittelt. Vorgeworfen wurde dem Dresdner Unternehmen, dass mit weiblichen Fake-Profilen Nutzer abgezockt worden seien.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Gegen Lovoo wird nicht weiter ermittelt.
Gegen Lovoo wird nicht weiter ermittelt. (Bild: Lovoo)

Die Ermittlungen gegen Mitarbeiter des Dresdner Dating-Dienstes Lovoo sind gegen die Zahlung von hohen Geldauflagen eingestellt worden. Die Summe belaufe sich insgesamt auf 1,2 Millionen Euro, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden am 29. September 2016 mit.

Einstellung unter anderem wegen geringen individuellen Schadens

Stellenmarkt
  1. ASK Chemicals GmbH, Hilden
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Die Einstellung beruhe auf verschiedenen Umständen, hieß es. So falle der individuelle Schaden für die betroffenen Nutzer vergleichsweise gering aus und liege je nach Fall zwischen 20 Cent und 20 Euro. Zudem seien die Beschuldigten nicht vorbestraft und hätten sich kooperativ gezeigt.

Mit falschen Profilen soll Lovoo betroffene Nutzer insgesamt um fast 1,2 Millionen Euro gebracht haben. Demzufolge waren bis zu 477 Fake-Frauen, sogenannte Promote Bitches, gleichzeitig im Netz unterwegs, um Lovoo-Kunden abzuzocken.

Durchsuchungen in Dresden, Berlin und Nürnberg

In den Lovoo-Büros in Dresden, Berlin und Nürnberg hatte es insgesamt 16 Durchsuchungen gegeben, bei denen sich das Unternehmen kooperativ zeigte. Rund 200 Polizisten waren im Einsatz.

Den drei Geschäftsführern und neun weiteren Lovoo-Mitarbeitern im Alter zwischen 25 und 38 Jahren wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Für einen solchen besonders schweren Fall von Betrug drohen laut Paragraf 263 des Strafgesetzbuchs (StGB) bis zu zehn Jahre Haft.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)
  2. 119,90€

Unix_Linux 01. Okt 2016

Genauso hab ich es auch gemacht. Aber diese chatterei ist echt Mega anstrengend.

KnutRider 01. Okt 2016

Wenn meine Frau mit Kind und ihren Freundinnen sich auf einen Kaffee trifft, und jemand...

quineloe 01. Okt 2016

Dass sich 90% der loser dort überhaupt nicht erst trauen, sie anzusprechen. Wenn du...

grslbr 30. Sep 2016

Ich find's schwer unterhaltsam. Aber natürlich auch wirklich völlig surreal.

Clown 30. Sep 2016

Hehe, true true..


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
    Chromebook Spin 13 im Alltagstest
    Tolles Notebook mit Software-Bremse

    Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch


        •  /