Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook gibt deutschen Behörden Cyber-Nachhilfe.
Facebook gibt deutschen Behörden Cyber-Nachhilfe. (Bild: Carl Court/Getty Images)

Datenweitergabe: Facebook muss Ermittlungsbehörden Nachhilfe geben

Facebook gibt deutschen Behörden Cyber-Nachhilfe.
Facebook gibt deutschen Behörden Cyber-Nachhilfe. (Bild: Carl Court/Getty Images)

Facebook kontert die Forderung nach schnellerer Datenweitergabe im Terrorfall - Schuld für Ablehnungen seien oft fehlerhafte Anfragen von den Behörden. In Workshops will das soziale Netzwerk den Institutionen zeigen, wie erfolgreiche Ersuchen aussehen.

Facebook hat Vorwürfe aus der Politik zurückgewiesen, nur zögerlich mit deutschen Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten. Nicht nur im Zusammenhang mit den schrecklichen Angriffen in Würzburg, München und Ansbach habe man die Ermittlungsbehörden voll unterstützt. Allerdings seien etliche Behördenanfragen in anderen Fällen so fehlerhaft, dass sie nicht von Facebook bearbeitet werden könnten.

Anzeige

Sicherheitsbehörden und Strafverfolger in Deutschland hatten nach Angaben des Netzwerks im vergangenen Jahr insgesamt 5.484 Anfragen an Facebook, darunter 3.140 in der zweiten Jahreshälfte. In 554 Fällen wurde der Zugriff auf Inhalte beschränkt, weil er nach deutschem Recht wegen Volksverhetzung, Leugnung des Holocausts oder anderer Vorschriften verboten war.

Facebook zeigt den Behörden, wie es geht

Facebook betonte, in Bayern, anderen Bundesländern und auch Bundesbehörden habe man Ansprechpartnern gezeigt, wie man erfolgreich Anfragen an das Netzwerk stellen kann. Eine große Anzahl von Polizisten wüsste allerdings nicht, wie man eine erfolgreiche Meldung einreichen könne. "Zusammen mit unseren Ansprechpartnern in den Strafverfolgungsbehörden arbeiten wir unermüdlich daran, das Verständnis für das korrekte Prozedere zu erhöhen."

Unterdessen unterstützte der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, die Forderungen, die Kooperation zwischen den Netzwerken und Sicherheitsbehörden zu intensivieren. "Soziale Netzwerke sind ein wichtiges Kommunikationsmittel für Dschihadisten", sagte Maaßen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Montagausgabe). "Daher ist eine enge Kooperation der Sicherheitsbehörden mit den Betreibern sozialer Medien notwendig."

Facebook ist mit seiner Kritik nicht allein. Auch der E-Mail-Provider Posteo beklagte in einem Transparenzbericht, dass Behörden oft Anfragen ohne richtige Rechtsgrundlage stellen.


eye home zur Startseite
Blackhazard 09. Aug 2016

Was hat die Ortung und Aussortierung von Nachrichten von Terrorverdächtigen oder...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. item Industrietechnik GmbH, Solingen
  2. Hughes Network Systems GmbH, Griesheim
  3. Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim
  4. Springer Nature, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 5,00€ Versand (USK 18)
  2. 15,99€
  3. 5,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  2. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  3. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  4. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  5. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  6. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  7. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  8. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  9. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor

  10. Tado im Langzeittest

    Am Ende der Heizperiode



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: macht Tesla nicht übermäßig viel Miese mit...

    Berner Rösti | 21:28

  2. Re: Und gleich mal wieder die GEZ dafür erhöhen...

    Niaxa | 21:26

  3. Re: Frequenzvermüllung

    emuuu | 21:20

  4. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    Apfelbrot | 21:19

  5. Re: an Golem: Videos bitte wieder download-bar...

    ksi | 21:12


  1. 18:45

  2. 16:35

  3. 16:20

  4. 16:00

  5. 15:37

  6. 15:01

  7. 13:34

  8. 13:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel