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Datenvolumen: Nutzer von Fixed Wireless Access sind etwas zurückhaltender

Internetversorgung mit Home-Routern über das Mobilfunknetz werden in den USA immer beliebter. Verizon und T-Mobile US haben etwas über die Nutzungsgewohnheiten verraten.
/ Achim Sawall
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Home Router von T-Mobile US (Bild: T-Mobile US)
Home Router von T-Mobile US Bild: T-Mobile US

Verizon und T-Mobile US haben Angaben dazu gemacht, welches Datenvolumen Haushalte mit Fixed Wireless Access (FWA) im Monat nutzen. Das berichtet das Branchenmagazin Light Reading unter Berufung auf Angaben der Netzbetreiber während der Fachmesse MWS Las Vegas(öffnet im neuen Fenster) in dieser Woche. Laut Verizon "verbrauchen" seine FWA-Kunden durchschnittlich 300 GByte Daten pro Monat. Bei T-Mobile US sind es etwa 450 GByte pro Monat.

Messungen von Openvault zufolge liegt die durchschnittliche Datennutzung in den USA im Festnetz bei 566 GByte im Monat. Der Kabelnetzbetreiber Comcast hatte im dritten Quartal 2023 berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass seine Breitbandkunden 700 GByte pro Monat nutzen würden. Die Deutsche Telekom macht in Deutschland keine Angaben zum monatlichen Datenvolumen pro Haushalt.

WLAN über Mobilfunk

Bei den von den beiden Netzbetreibern angebotenen FWA-Zugängen geht es um einfache 5G-Router, die im Haus oder Betrieb ein WLAN aufspannen. Eine andere Version arbeitet mit einer Außenantenne und mit Frequenzen im Bereich 26 bis 60 GHz. Das Mobilfunksignal verliert durch die Hauswände jedoch an Wirkung. In Deutschland bietet die Telekom für ihren 5G-Hybridtarif eine externe 5G-Antenne an, die mit dem Klebehalter am außen angebracht und dann mit dem Speedport Smart 4 verbunden wird. Golem.de hat dieses neue Produkt im Juli 2023 getestet.

"Stand August nutzen über 2,5 Millionen Privat- und Geschäftskunden den FWA-Dienst von Verizon, wobei jeder von ihnen etwas mehr als 300 GByte Daten pro Monat verbraucht" , erklärte Verizon in den USA.

Fixed Wireless Access (FWA) ist eine Ergänzung zu Glasfaser in Bereichen, wo FTTH finanziell nicht machbar ist, könne aber mit Glasfaser nicht mithalten. Das sagte Federico Guillén, President Network Infrastructure bei Nokia, dem Branchenmagazin Fierce Telecom .


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