Datenvolumen: Netflix streamte 24 Millionen TByte im Quartal

Der Streaminganbieter Netflix hat im vierten Quartal 2014 ein Datenvolumen von 24 Millionen TByte gestreamt. Das hat das Magazin Cord Cutters News unter Berufung auf Angaben des Unternehmens hochgerechnet(öffnet im neuen Fenster) . Die Angaben sind geschätzt, weil Netflix zu dem Datenvolumen keine Angaben macht. 1 Exabyte entspricht 1 Million Terabytes.
Grundlage der Berechnungen ist die Annahme, dass eine HD-Filmstunde ein Volumen von 3 GByte erzeugt. Damit würden pro Monat 8 Millionen TByte zu den Zuschauern gestreamt. Im Quartal wären dies 7,8 Milliarden Stunden Filmmaterial. Das bedeutet ein starkes Wachstum gegenüber dem ersten Quartal 2014, als 6,5 Milliarden Filmstunden mit einem Volumen von 19,5 Millionen TByte übertragen wurden.
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Insgesamt hatte das Streamingunternehmen in dem Berichtszeitraum 57,4 Millionen Kunden, davon 18,3 Millionen im Ausland.
In einem Brief an die Aktionäre erklärte Netflix, dass bis 2017 die Expansion in 200 Länder erfolgen soll. Gegenwärtig ist das US-Unternehmen in 50 Staaten aktiv. Netflix' Chief Executive Reed Hastings sagte, die bisherigen Auslandserfahrungen seien ermutigend. In fünf Jahre wolle Netflix global aktiv sein.
Die US-Regulierungsbehörde FCC hat den Breitbandanschluss neu definiert . Galten seit 2010 noch 4 MBit/s im Download und 1 MBit/s im Upload als schnelles Internet, so sind es nun 25 MBit/s und 3 MBit/s. Diese Werte liegen bei dem, was Streaminganbieter für Video-on-Demand in Ultra-HD empfehlen, bei Netflix sind es beispielsweise 25 MBit/s. Der Telekommunikationsverband NCTA gibt in einer Stellungnahme zu den neuen FCC-Werten an, dass bereits 85 Prozent der US-Haushalte mit 50 MBit/s online gehen können.