Abo
  • Services:
Anzeige
Whatsapp wird abgemahnt.
Whatsapp wird abgemahnt. (Bild: Carl Court/Getty Images)

Datentausch mit Facebook: Verbraucherschützer mahnen Whatsapp ab

Whatsapp wird abgemahnt.
Whatsapp wird abgemahnt. (Bild: Carl Court/Getty Images)

Die aktualisierten AGB von Whatsapp könnten unangenehme Konsequenzen für das Unternehmen haben. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Facebook-Tochter abgemahnt.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat Whatsapp wegen der umstrittenen Änderungen seiner allgemeinen Geschäftsbedingungen abgemahnt. Whatsapp hatte angekündigt, die Telefonnummern der Nutzer künftig mit dem Mutterkonzern Facebook zu teilen. Nutzer können der Übermittlung der Nummer nicht widersprechen, nur der Nutzung der Information für Werbezwecke.

Anzeige

Der Verband kritisiert außerdem, dass Whatsapp die Einwilligung zur Nutzung der Daten für Werbezwecke standardmäßig auswählt. "Was bereits mit einem Häkchen versehen ist, wird oft unbewusst abgenickt", heißt es in der Erklärung. "Verbraucher müssen jedoch ganz bewusst ihr Okay dazu geben können, dass ihre Daten weitergegeben werden", schreibt der VZBV weiter.

Auch Verbraucher ohne Whatsapp sind betroffen

Nach Ansicht des VZBV sind aber auch Verbraucher betroffen, die weder Whatsapp noch Facebook nutzen. Denn Whatsapp holt sich vom Nutzer die Einwilligung, in regelmäßigen Abständen das gesamte Adressbuch auf die Server des Unternehmens zu übertragen - um festzustellen, welcher der Kontakte den Dienst ebenfalls nutzt. In den AGB steht jedoch, dass die Nutzer Whatsapp versichern, zur Übermittlung das entsprechende Einverständnis aller Kontakte eingeholt zu haben. Datenschützer halten diese Formulierung für unwirksam. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass auch die Informationen von unbeteiligten Kontakten an die Facebook-Unternehmensgruppe mitgeteilt würden. Das lässt sich aus den Datenschutzbestimmungen von Whatsapp jedoch nicht konkret ableiten, wir werden dementsprechend bei Whatsapp nachfragen.

Christopher Kunke von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kritisiert: "Whatsapp wirbt in seinen AGB damit, die Privatsphäre der Nutzer schützen zu wollen. Doch davon kann unserer Ansicht nach spätestens seit den neuen Nutzungsbedingungen keine Rede mehr sein." Facebook hat bis zum 21. September Zeit, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Geschieht dies nicht, ziehen die Verbraucherschützer eine Klage gegen die AGB in Erwägung.

Auch Oculus wird enger an Facebook gebunden

In der vergangenen Woche hatte ein weiterer Zukauf von Facebook, Oculus VR, angekündigt, den Dienst künftig stärker mit Facebook zu verknüpfen. Die Integration des Oculus-Accounts mit dem Facebook-Login ist jedoch freiwillig und soll es nach Angaben von Oculus auch bleiben.


eye home zur Startseite
Cyber 20. Okt 2016

Dein ERNST? Verschlüsselung ist doch was gutes (in der Regel!) Hier bringt die...

tfg 19. Sep 2016

Facebook will doch nur, was Google und Apple längst haben. Die Android-Telefonbücher sind...

ChMu 19. Sep 2016

In den Akten und den Augen der Klagenden, ja. In der Praxis, nein. Sagen wir mal so...

deutscher_michel 19. Sep 2016

FB Deutschland wohl schon.. ;). Spätestens wenn die Strafen den Nutzen der illegal...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  2. Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG, Langen
  3. Landeskriminalamt Thüringen, Erfurt
  4. AVL List GmbH, Graz (Österreich)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 23,99€
  3. 23,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Radeon Software 17.7.2

    AMDs Grafiktreiber bringt massig Neuerungen

  2. Quartalsbericht

    Facebooks Belegschaft wurde erheblich vergrößert

  3. GigaKombi

    Vodafone verbessert Datenpaket für Warten aufs Festnetz

  4. Datenrate

    O2 drosselt mobiles Internet wegen EU-Roamings

  5. Netgear Nighthawk X6S

    Triband-Router kann mit Sprache gesteuert werden

  6. Spark

    DJI-Minicopter stürzt ab

  7. Nachfolger Watchbox

    RTL beendet Streamingportal Clipfish

  8. Chipmaschinenausrüster

    ASML demonstriert 250-Watt-EUV-System

  9. Linux-Distribution

    Opensuse Leap 42.3 baut Langzeitpflege aus

  10. Soziales Netzwerk

    Facebook soll an Smart-Speaker mit Display arbeiten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

Creoqode 2048 im Test: Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
Creoqode 2048 im Test
Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
  1. Arduino 101 Intel stellt auch das letzte Bastler-Board ein
  2. 1Sheeld für Arduino angetestet Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  3. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren

  1. Re: kernfusion ist keine humane zukunftstechnik

    tingelchen | 02:27

  2. Re: Viel zu spät

    Squirrelchen | 01:53

  3. o2 ist doch wie McDonald's

    tfg | 01:50

  4. Wieso drosseln die pauschal?

    Gandalf2210 | 01:28

  5. Re: AMD und Intel dem Untergang geweiht

    Neuro-Chef | 01:25


  1. 23:00

  2. 22:41

  3. 19:35

  4. 17:26

  5. 16:53

  6. 16:22

  7. 14:53

  8. 14:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel