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Datensicherheit:
Wie Signal seinen Messenger für das Quantenzeitalter rüstet

Quantencomputer erhöhen den technischen Aufwand bei der Verschlüsselung von Nachrichten. Wie Signal dabei vorgeht und welche Hürden es gibt.
/ Stefan Beiersmann
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Signals neue Verschlüsselungstechnik heißt SPQR oder Sparse Post Quantum Ratchet. (Bild: Justin Tallis / AFP via Getty Images)
Signals neue Verschlüsselungstechnik heißt SPQR oder Sparse Post Quantum Ratchet. Bild: Justin Tallis / AFP via Getty Images

Die Verschlüsselung von Nachrichten wird immer mehr zur Kernkompetenz von Messaging-Apps. Die Entwickler stehen jedoch vor einem großen Problem: Künftige Quantencomputer werden voraussichtlich in der Lage sein, die heute gebräuchliche Verschlüsselung zu knacken. Es geht also nicht nur darum, den Echtzeitschutz der Kommunikation aufrechtzuerhalten, sondern auch darum, die Entschlüsselung gespeicherter oder gar abgefangener Chats zu verhindern – und zwar schon jetzt.

Der Anbieter Signal hat auf diese Herausforderung mit einer neuen Verschlüsselungstechnik namens SPQR (Sparse Post Quantum Ratchet) reagiert . Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Komponente, die für mehr Zufälligkeit im Verschlüsselungsprozess sorgen soll. Damit soll auch der Aufwand erhöht werden, um eine Verschlüsselung nachträglich zu knacken. Aber wie sichert man etwas gegen Angriffe mit einer Technik ab, auf die man noch gar keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugriff hat?

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