Datensicherheit: Welche Cloud-Backups gibt es für Windows Server?

Backup-Lösungen für die Sicherung eines Windows-Servers in die Cloud: Das Angebot ist weder so groß noch so toll, wie man im Jahr 2022 erwarten sollte.

Artikel von Udo Pütz veröffentlicht am
Bei den Tests haben Cloudberry und Acronis direkt die Sicherung in die (Hersteller-)Cloud geschafft.
Bei den Tests haben Cloudberry und Acronis direkt die Sicherung in die (Hersteller-)Cloud geschafft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Angesichts der aktuellen Gefährdungslage aufgrund von Verschlüsselungstrojanern ist ein gutes Backup für Windows-Server wichtiger denn je. Ein unbedachter Klick - und schon hat man statt der eigenen Dokumente Datenmüll und Lösegeldforderungen auf dem Server. Als weitere Bedrohungen kommen in Betracht: Feuer, Überschwemmung, Diebstahl oder die Steuerfahndung. In diesen Fällen kann zusätzlich zum Server auch die lokale Sicherung betroffen sein.

Will man nicht gerade mit USB-Platten, RDX-Laufwerken oder Bändern zu Ablageorten außer Haus fahren, bleibt noch eine Sicherung in der Cloud. Um da dem Seelenfrieden und dem Datenschutz Genüge zu tun, sollte die Cloud (also die Server anderer Leute) von der EU aus, besser noch von Deutschland aus, betrieben werden.

Mögliche Kandidaten

Unsere Testkandidaten sind: Acronis, Activeimage Protector, Dogado Backup, Handy Backup, Cloudberry beziehungsweise MSP360, Storagecraft Shadowprotect und Veeam Backup & Replication, vertreten durch Mindtime Business. Leider konnten nicht alle gleich intensiv getestet werden, dazu später mehr.

Noch eine wichtige Unterscheidung vorab: Der Begriff Cloud-Backup ist, wie vieles im Cloud-Umfeld, nicht eindeutig: Geht es um eine Sicherung in die Cloud oder die Sicherung der Cloud?

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Geht es also um das Speichern lokaler Daten hoch in die Cloud oder um die Sicherung der in der Cloud genutzten Daten etwa bei Microsoft (Office) 365 oder G Suite aus der Cloud herunter? Darauf muss man bei den Anbietern achten.

Datei vs. Image

Es gibt zwei große Gruppen: datei- oder imagebasierte Backups. Wenn man nur auf den Stand etwa eines Office-Dokumentes von gestern zurückgreifen will, reicht ein einfaches Datei-Backup. Dabei werden besondere Ordner in die Clouds von Dropbox, Onedrive, iCloud oder Nextcloud synchronisiert und unter Umständen versioniert.

Windows Server: Das umfassende Handbuch von den Microsoft-Experten. Praxiswissen für alle Windows-Administratoren

Bei einem Festplattencrash muss hingegen erst das Betriebssystem wieder komplett installiert werden. Anschließend werden die notwendigen Programme gesucht, geladen und installiert; dann werden die Lizenzen gesucht, gegebenenfalls upgegradet und eingespielt. Danach muss alles sauber wie vorher konfiguriert werden - und erst dann kann man sich an die Wiederherstellung der eigentlichen Daten machen. Das alles kostet sehr viel Zeit, ist komplex und bedeutet eine lange Betriebsunterbrechung.

Oder man sichert alles zusammen in einem Image. Der große Nachteil von Images ist allerdings ihre Größe. Zu den eigentlichen Daten kommen das Betriebssystem, das gerne in 50-bis-60-GByte-Regionen vorstößt, die Programme und Datenbanken in das Image.

Es gibt auch eine Zwischenlösung, aber die hat ihre Tücken.

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xint 02. Feb 2022

An sich, eine tolle Lösung wenn sie denn zuverlässig funktionieren würde. Von...

Der schwarze... 02. Feb 2022

Ist es in der Theorie ja auch. Aber wenn dahinter kein System steht, ist das Backup nicht...

manudrescher 01. Feb 2022

Du sprichst über Clients....hier geht es aber um Server. Und was ein IIS auf einem Client...

rainer_zufall 01. Feb 2022

Synology hat mit HyperBackup for Business wirklich ein absolut tolles "FREIES" Produkt...



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