Storagecraft, Veeam - und unser Fazit

Storagecraft Shadowprotect SPX und Imagemanager

Wie bei Actiphy arbeiten hier zwei Programme zusammen: Das Sicherungsprogramm Shadowprotect SPX arbeitet lokal, der Imagemanager kümmert sich wieder um die Nachsorgearbeiten wie Aufräumen, Konsolidieren und Replikation. Die Benutzerführung im Imagemanager ist aber stark verbesserungswürdig.

  • Webkonsole von Acronis zur Verwaltung von Agenten (Screenshot: Udo Pütz)
  • Das klar strukturierte und informative Programmfenster des Activeimage Protectors (Screenshot: Udo Pütz)
  • Farbenfroh, aber wenig strukturiert wirkt Cloudberry beziehungsweise MSP360. (Screenshot: Udo Pütz)
  • Alle Optionen in die linke Spalte zu packen, trägt bei Handy Backup nicht zur Übersichtlichkeit bei. (Screenshot: Udo Pütz)
  • Kleine Icons und ein nicht erkennbarer Aufgabenfluss beim Storagecraft Imagemanager (Screenshot: Udo Pütz)
  • Veeam ist auf die Sicherung von Infrastrukturen, nicht eines Servers ausgelegt. (Screenshot: Udo Pütz)
Kleine Icons und ein nicht erkennbarer Aufgabenfluss beim Storagecraft Imagemanager (Screenshot: Udo Pütz)
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Der S3-Teil der Replikation bereitete große Schwierigkeiten: In den Einstellungen wird ein S3-Endgerät und danach das zu verwendende Bucket abgefragt - um danach zu einer Kombination <bucket>.<S3 Endgerät>-Adresse zusammengepackt zu werden. Was einfach falsch ist. Zudem sind Fehlermeldungen wie "Reason: 2" wenig aussagekräftig.

Der S3-Replikationsteil war nicht zu einer Mitarbeit zu überreden und damit eine Cloud-Sicherung auf S3 nicht möglich. Die Preise für den Cloud-Speicherplatz konnten leider nicht ermittelt werden.

Veeam Backup & Replication, vertreten durch Mindtime Business

Direkt am Anfang schreibt die Installationsroutine aus dem 7,4 GByte großen Installations-DVD-Abbild bei der Auswahl der Komponenten nur etwas von "fast recovery of your VMware vSphere and Microsoft Hyper-V environments" - was nicht wirklich die gewünschte Aufgabenstellung ist.

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Nach der Installation, die 16 Komponenten im Startmenü mitbringt, gewinnt man weiter den Eindruck, dass die Aufgabenstellung sich nicht mit dem Funktionsumfang deckt. Ja, mit Klimmzügen kann man einen Server sichern, ausgelegt ist das Programm aber auf die Verwaltung vieler Server, seien es virtuelle oder physische.

  • Webkonsole von Acronis zur Verwaltung von Agenten (Screenshot: Udo Pütz)
  • Das klar strukturierte und informative Programmfenster des Activeimage Protectors (Screenshot: Udo Pütz)
  • Farbenfroh, aber wenig strukturiert wirkt Cloudberry beziehungsweise MSP360. (Screenshot: Udo Pütz)
  • Alle Optionen in die linke Spalte zu packen, trägt bei Handy Backup nicht zur Übersichtlichkeit bei. (Screenshot: Udo Pütz)
  • Kleine Icons und ein nicht erkennbarer Aufgabenfluss beim Storagecraft Imagemanager (Screenshot: Udo Pütz)
  • Veeam ist auf die Sicherung von Infrastrukturen, nicht eines Servers ausgelegt. (Screenshot: Udo Pütz)
Veeam ist auf die Sicherung von Infrastrukturen, nicht eines Servers ausgelegt. (Screenshot: Udo Pütz)

Als Cloud-Speicherziele bietet das Programm Veeam Cloud Connect (buchbar über sogenannte Service Provider), AWS (nur Amazon selbst, keine Angabe von eigenen S3-Servern möglich), Microsoft Azure und Google Cloud.

Den angefragten Informationen des Service Providers Mindtime zufolge sind diverse preisliche Optionen möglich. Insgesamt erscheint das Produkt für den Einsatzzweck massiv überdimensioniert.

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Fazit

Einfach losgehen und mal eben einen Windows-Server in die Cloud sichern - das geht auch 2022 nicht so einfach.

Interessenten werden von den meisten Programmen nicht immer genügend an die Hand genommen und bei Kosten zwischen 89 US-Dollar einmalig für das Programm (wobei man sich aber selbst um den Cloud-Speicherplatz kümmern muss) und 349 Euro pro Jahr reden wir nicht von Kleckerbeträgen.

Bei den Tests haben Cloudberry und Acronis direkt die Sicherung in die (Hersteller-)Cloud geschafft. Handy Backup und Veeam hätten es wahrscheinlich geschafft, in der Testversion ging es ohne weitere Nachfrage beim Hersteller nicht.

AcronisActiphyCloudberry/MSP360DogadoHandyMindtime BusinessStoragecraft
ReZeDE/EU/selbstgehostetDE/EU/selbstg.selbstg.selbstg.DEselbstg.NLDE/EU/selbstg.
ServerdiensteExchangejajajajajajaja
SQLjajajajajajaja
RestoreBare metal restorejajajajajajaja
Restore to VMjajajajajajaja
Zuschicken Festplatteja + 75 Euronicht möglichnicht möglichkeine Angabenicht möglichkeine Angabeja
KostenProgramm einmalig oder pro Monat bzw. JahrAb 349 Euro pro Jahr inkl. 250 GB859 Euro exkl. MwSt.179,99 US-Dollar89 US-Dollar8 Euro exkl. MwSt. pro Monat
500 GB
1 TB489 Euro pro Jahr
2 TB
3 TB
4 TB
5 TB2.339 Euro pro Jahr
Programmgröße DL 15 MB Installer1,76 GB22,9 MB 118,4 MB 55,7 MB
Aufstellung Produkte Cloudbackup

Die Kandidaten mit zwei Programmteilen, Actiphy und Storagecraft, scheiterten an der Replication in die private Cloud, das MinIO. Bei den zum Teil als weitere Ziele verfügbaren US-amerikanischen Cloud-Anbietern Amazon, Microsoft, Google und Dropbox ist fraglich, ob deren public-Clouds wirklich in Deutschland beziehungsweise der EU liegen, ob die Daten da bleiben und kein Zugriff von den USA aus möglich ist.

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 Die nächsten Testkandidaten: Cloudberry, Dogado, Handy Backup
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xint 02. Feb 2022

An sich, eine tolle Lösung wenn sie denn zuverlässig funktionieren würde. Von...

Der schwarze... 02. Feb 2022

Ist es in der Theorie ja auch. Aber wenn dahinter kein System steht, ist das Backup nicht...

manudrescher 01. Feb 2022

Du sprichst über Clients....hier geht es aber um Server. Und was ein IIS auf einem Client...

rainer_zufall 01. Feb 2022

Synology hat mit HyperBackup for Business wirklich ein absolut tolles "FREIES" Produkt...



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