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Uber trackt seine Nutzer angeblich stärker als nötig.
Uber trackt seine Nutzer angeblich stärker als nötig. (Bild: Uber)

Datensicherheit: Uber-Mitarbeiter sollen Promis ausgespäht haben

Uber trackt seine Nutzer angeblich stärker als nötig.
Uber trackt seine Nutzer angeblich stärker als nötig. (Bild: Uber)

Angestellte bei Uber haben laut einer neuen Klage weiterhin regelmäßig Echtzeitzugriff auf Standortdaten und andere persönliche Kundeninformationen. So würden Politiker, berühmte Persönlichkeiten und sogar Ex-Ehepartner ausgespäht. Der Fahrdienstvermittler bestreitet die Vorwürfe.

Die Klage kommt für Uber zur Unzeit. Gerade erst musste das Unternehmen Kritik für seine neuen Regeln zur Datennutzung einstecken, denn seit Kurzem nimmt sich der Fahrdienstleister das Recht heraus, die Nutzer seiner App auch dann noch zu tracken, wenn diese die App gerade gar nicht benutzen. Die App fordert außerdem vollen Zugriff auf das Adressbuch der Nutzer.

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Neue Klage gegen Uber

Wie das Center for Investiagtive Reporting (CIR) jetzt berichtet, sichert das Unternehmen persönliche Informationen von Kunden offenbar so schlecht ab, dass Mitarbeiter unter anderem die Fahrten beliebiger Nutzer in Echtzeit verfolgen können.

Dies geht aus einer Klage von Ubers ehemaligem Sicherheitsexperten Samuel Ward Spangenberg gegen seinen früheren Arbeitgeber vor einem kalifornischen Gericht hervor. Er wirft dem Unternehmen vor, nicht nur Mindestanforderungen beim Datenschutz zu missachten, sondern durch das Löschen von Dateien aus der Ferne auch aktiv offizielle Untersuchungen zum Beispiel bei der Steuerprüfung zu behindern.

Datenschutz zweitrangig?

Im Gespräch mit dem CIR berichtet Spangenberg von einer Startup-Kultur bei Uber, in der ausschließlich schnelles Wachstum zähle. IT-Sicherheit und Datenschutz seien da nur nachgelagerte Themen. Uber sei "eben keine Sicherheitsfirma", würde Mitarbeitern eingebläut. Wegen fehlender Schutzmechanismen hätten Angestellte den Echtzeitzugriff zum Beispiel dazu genutzt, ihren Ex-Partnern, hochrangigen Politikern oder Promis wie Beyoncé hinterherzustalken, so der Kläger.

Spangenberg verlor seinen Posten als Forensic Investigator bereits elf Monate nach seiner Anstellung wieder, laut Uber wegen Fehlverhaltens im Job. Er habe den internen Verhaltenskodex verletzt und eigenmächtig seinen Arbeitsplatzrechner formatiert. Um auszuschließen, dass es sich bei Spangenberg nur um einen gekränkten Ex-Mitarbeiter handelt, hat das CIR daher vier weitere ehemalige Angestellte von Uber interviewt, die die laxe Datenschutzpraxis des Unternehmens bestätigten.

Uber streitet alles ab 

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Squirrelchen 14. Dez 2016

Die Daten machen schon Sinn, wenn man sich beispielsweise gegen den Vorwurf verteidigen...

ecv 14. Dez 2016

einen Baum mit leckeren Äpfeln direkt in die Nähe von einem jungen, wissbegierigen...

Apfelbrot 13. Dez 2016

Da täuschst du dich dann gewaltig. Sehr viele Promis nutzen Uber laut eigener Aussage...



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