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Datensicherheit: Nutzerberichte über unbefugte Zugriffe auf Nintendo-Accounts

Seit einigen Tagen häufen sich im Netz die Berichte über ungewollten Zugriff auf Nintendo-Accounts - und auf Abbuchungen über Paypal.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Nintendo
Artwork von Nintendo (Bild: Nintendo)

Besitzer eines Nintendo-Accounts sollten ihr Passwort ändern und idealerweise die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Grund: In Foren und sozialen Netzen gibt es seit einigen Tagen eine auffällige Häufung von Meldungen über unbefugte Zugriffe auf die Konten. Das meldet unter anderem das Magazin Ars Technica, das selbst betroffen ist.

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Den unbefugten Zugriff stellen die Anwender im Normalfall schlicht daran fest, dass sie eine der E-Mails von Nintendo erhalten, mit denen das Unternehmen auf einen befugten oder unbefugten Zugriff hinweist - nur dass die Spieler eben selbst keine entsprechenden Aktivitäten unternommen hätten.

Viele Spieler berichten, dass auf ihrem Nintendo-Account über das verknüpfte Paypal virtuelle Gegenstände gekauft wurden, etwa die virtuelle Währung im Actionspiel Fortnite.

Derzeit ist nicht klar, wie die Unbekannten sich den Zugriff auf die Konten verschafft haben. Neben einer Sicherheitslücke kommt auch eine im Netz geleakte Liste mit Passwörtern infrage - aber auch ein gut getarnter Phishing-Angriff. Nintendo selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Thema geäußert.

Deshalb ist auch noch unklar, welche Daten die Angreifer bei den Konten abgreifen. Im Zweifel sollte man also doppelt verwendete Passwörter auf anderen Konten aktualisieren.

Die Nintendo-Accounts sind die übergeordneten Konten im Ökosystem von Nintendo. Die meisten Spieler dürften über Nintendo Switch Online darauf zugreifen. In den Sicherheitseinstellungen kann man sich die Anmeldeaktivitäten der vergangenen Tage inklusive der verwendeten Geräte oder Browser anzeigen lassen sowie die über die IP-Adresse ermittelten Orte.

Die Nutzer berichten, dass der unbefugte Zugriff laut dieser Angabe aus mehreren Ländern erfolgt sei, unter anderem aus den USA, aus Russland und aus Chile. In den Sicherheitseinstellungen lässt sich auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung einstellen, die das Konto über den kostenlos als App verfügbaren Google Authenticator (iOS und Android) schützt.

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Micha_T 21. Apr 2020

Die gleiche Lücke oder wie? Das wäre ja sehr traurig für Nintendo.


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