Abo
  • IT-Karriere:

Datenschutzverstöße: Google muss in Frankreich 50 Millionen Euro Strafe bezahlen

In Frankreich ist die erste hohe Strafe gemäß der Datenschutz-Grundverordnung verhängt worden - gegen Google. Angestoßen hat das Verfahren der Datenschützer Max Schrems.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Google muss 50 Millionen Euro Strafe zahlen.
Google muss 50 Millionen Euro Strafe zahlen. (Bild: 200degrees/Pixabay)

Bei der ersten großen Strafe im Zusammenhang mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung wird Google in Frankreich mit 50 Millionen Euro zur Kasse gebeten. Die französische Datenschutzbehörde CNIL stellte Verstöße gegen die seit 25. Mai 2018 geltende DSGVO fest.

Stellenmarkt
  1. Stadt Nürnberg, Nürnberg
  2. Karl Simon GmbH & Co. KG, Aichhalden

Unter anderem seien Informationen zur Verwendung der erhobenen Daten und dem Speicherzeitraum für die Nutzer nicht einfach genug zugänglich, erklärte die Behörde am 21. Januar 2019. Sie seien über mehrere Dokumente verteilt und Nutzer müssten sich über mehrere Links und Buttons durchklicken. Zudem seien einige der Informationen unklar formuliert.

Außerdem sei die von Google eingeholte Zustimmung zur Anzeige personalisierter Werbung nicht gültig, da die Nutzer nicht ausreichend informiert würden. So sei die Vielfalt der beteiligten Google-Dienste wie Youtube, Google Maps oder der Internetsuche nicht ersichtlich, erklärte die CNIL.

Der Internetkonzern teilte mit, er wolle nach einer ausführlichen Prüfung des Beschlusses über sein weiteres Vorgehen in dem Fall entscheiden. Google sei entschlossen, die hohen Erwartungen der Nutzer an Transparenz und Kontrolle über die Daten zu erfüllen. Für das Unternehmen ist die Strafe ein kleiner Betrag. So hat Google die zwei Milliarden-Wettbewerbsstrafen der EU-Kommission jeweils in nur einem Quartal verdaut.

Die bisher höchste DSGVO-Strafe

Es war die erste Strafe der Behörde nach der DSGVO. Gemäß der Verordnung können Strafen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens verhängt werden. Die Höchststrafe für Google wären laut den Datenschützern Noyb 3,7 Milliarden Euro. Die DSGVO sieht unter anderem vor, dass Unternehmen Nutzer transparent über die Verwendung ihrer Daten informieren müssen.

Auslöser für die Untersuchung der Behörde waren Beschwerden der Datenschutz-Organisationen La Quadrature du Net sowie Noyb (von: None Of Your Business) des bekannten Facebook-Kritikers Max Schrems. Sie waren direkt nach dem Inkrafttreten der DSGVO eingereicht worden, geprüft hatte die Behörde die Websites dann im September. Schrems erklärte nach der CNIL-Entscheidung, dass große Konzerne wie Google ihre Angebote nur oberflächlich angepasst hätten. "Es ist wichtig, dass die Behörden klarstellen, dass das nicht reicht." Noyb hatte auch eine DSGVO-Beschwerde gegen Facebook und dessen Dienste Instagram und Whatsapp eingereicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  3. 1,24€
  4. 3,99€

mimimi123 22. Jan 2019

Ein Held.

Der Rechthaber 22. Jan 2019

Der max.


Folgen Sie uns
       


Days Gone - Fazit

In Days Gone sind wir als Rocker Deacon St. John im zerstörten Oregon unterwegs und erleben das ganz große Abenteuer.

Days Gone - Fazit Video aufrufen
Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
Bandlaufwerke als Backupmedium
"Wie ein bisschen Tetris spielen"

Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Von Oliver Nickel


    DIN 2137-T2-Layout ausprobiert: Die Tastatur mit dem großen ß
    DIN 2137-T2-Layout ausprobiert
    Die Tastatur mit dem großen ß

    Das ẞ ist schon lange erlaubt, aber nur schwer zu finden. Europatastaturen sollen das erleichtern, sind aber ebenfalls nur schwer zu finden. Wir haben ein Modell von Cherry ausprobiert - und noch viele weitere Sonderzeichen entdeckt.
    Von Andreas Sebayang und Tobias Költzsch

    1. Butterfly 3 Apple entschuldigt sich für Problem-Tastatur
    2. Sicherheitslücke Funktastatur nimmt Befehle von Angreifern entgegen
    3. Azio Retro Classic im Test Außergewöhnlicher Tastatur-Koloss aus Kupfer und Leder

    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

      •  /