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Golem Plus Artikel
Datenschutzpannen:
Melden oder nicht melden?

Datenschutz für Sysadmins
Datenschutzpannen verursachen jede Menge Ärger und Arbeit. Dabei müssen die Meldepflichten gegenüber Datenschützern und BSI beachtet werden.
/ Christiane Schulzki-Haddouti
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IT-Verantwortliche drücken nicht gerne auf diesen Knopf. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de (Foto und Bearbeitung))
IT-Verantwortliche drücken nicht gerne auf diesen Knopf. Bild: Friedhelm Greis/Golem.de (Foto und Bearbeitung)

Das Melden von Datenpannen gehört sicherlich zu den unangenehmsten Aufgaben einer IT-Abteilung. Verantwortliche stehen dabei häufig vor einem Dilemma: Es ist riskant, vorschnell zu melden, aber ebenso, zu spät zu melden. Doch die hohen Bußgelder, die laut Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bei Versäumnissen verhängt werden können, zeigen offenbar schon ihre Wirkung.

Im europäischen Ländervergleich nimmt Deutschland laut einer Auswertung der britisch-deutschen Kanzlei DLA Piper (PDF)(öffnet im neuen Fenster) mit rund 40.000 gemeldeten Datenpannen für 2021 eine Spitzenposition ein. Aufsichtsbehörden führen das auf ein erhöhtes Datenschutzbewusstsein zurück. Möglicherweise agieren die Unternehmen auch übervorsichtig, um sich vor möglichen Sanktionen zu schützen.

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