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Die Whatsapp-App
Die Whatsapp-App (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

Wer kommuniziert mit wem?

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In Interviews glichen die Forscher ihre Schlussfolgerungen mit den Teilnehmern ab. Daraus konnten sie ersehen, dass ihre Mutmaßungen zum größten Teil zutrafen. Etliche Studienteilnehmer reagierten geschockt: Denn schließlich kann jeder, der bei Whatsapp registriert ist und die Nummer der Zielperson in seinem Smartphone gespeichert hat, personenbezogene Informationen aus dem Zeitstempel ableiten.

Grundsätzlich betrifft das Problem alle Kommunikationsdienste, die mit dem Online-Status arbeiten: "Metadaten verraten oft mehr über Nutzer, als ihnen bewusst ist. Beim Systemdesign sollte der Datenschutz also immer mitgedacht werden", sagte Frank Kargl, Direktor des Instituts für Verteilte Systeme an der Universität Ulm.

In einem nächsten Schritt, so überlegen die Ulmer Informatiker, könnte man die Auswertungen zu der Frage "wer kommuniziert mit wem" weiter automatisieren. Könings: "Die momentane Metrik prüft nur die Überlappung von Online-Status und erfasst intensive Chats. Intelligentere Metriken könnten auch zeitlich versetzte Muster analysieren, die in Beziehung zueinander stehen, was flüchtigen Nachrichtenaustausch erfassen könnte."

Sicherheitstools zur Anti-Korruptionsbekämpfung

Was die Forscher können, können andere auch: So ist zu erwarten, dass schon bald Sicherheitstools auf den Markt kommen, die so arbeiten. Unternehmen, die schon seit Jahren auf Social-Media-Tools setzen, könnten sie etwa zur Anti-Korruptionsbekämpfung verwenden - oder um Whistleblower aufzudecken. Grundsätzlich jedoch problematisiert die Studie den Umgang mit Metadaten.

Eine Umfrage der TU-Chemnitz zum Umgang mit Metadaten in der Elektromobilität zeigte, dass die meisten Nutzer "etwas bereit" sind, Rohdaten und statistische Daten zu teilen. Bei Informationen, die aus beiden Datenarten hergeleitet werden können, zeigten sich die Nutzer hingegen "nicht sehr bereit". In den Einwilligungserklärungen für die Nutzung der Daten weisen die Betreiber meist nur auf die Verwendung von Rohdaten oder statistischen Daten hin, nicht jedoch auf ein mögliches nachgelagertes Datamining zur Profilbildung.

 Datenschutz: Was der Online-Status bei Messengern wie Whatsapp verrät

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neocron 05. Dez 2014

richtig du nennst es so ... aber ob es einen negativen Effekt hat, war die Frage ... ich...

Nolan ra Sinjaria 17. Okt 2014

Naja irgendwie muss man sich doch rausreden, warum man die Forschungsgelder verpulvert hat ;)

Nolan ra Sinjaria 15. Okt 2014

und innerhalb der WG auch schön mitzulesen ;)

humpfor 14. Okt 2014

https://www.whatsapp.com/faq/de/general/20951546

kiss 14. Okt 2014

Habe Lust meine Freunde zu stalken :D



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