Datenschutz: Vorerst keine Folgen bei Ablehnung neuer Whatsapp-Regeln

War alles nicht so gemeint: Whatsapp will den Funktionsumfang doch nicht einschränken, wenn Nutzer den neuen Regeln nicht zustimmen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Artwork von Whatsapp
Artwork von Whatsapp (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Für Whatsapp-Nutzer wird es erst einmal keine Folgen haben, sollten sie den neuen Datenschutz-Bestimmungen des Messenger-Dienstes nicht zustimmen. Es sei derzeit nicht geplant, den Funktionsumfang für sie einzuschränken, sagte ein Sprecher der zu Facebook gehörenden Firma zu US-Medien wie The Verge.

Stellenmarkt
  1. Java Anwendungsentwickler (w/m/d) Backend
    ING Deutschland, Frankfurt am Main
  2. Projektleiter (w/m/d) im Bereich Breitbandinfrastruktur
    RBS wave GmbH, Stuttgart, Ettlingen
Detailsuche

Whatsapp wolle dies nach Beratungen mit Behörden und Experten klarstellen. Stattdessen werde man diese Nutzer "von Zeit zu Zeit" an das Update erinnern.

Whatsapp hatte die neuen Datenschutz-Bestimmungen vor etwa zwei Wochen in Kraft gesetzt. Dabei hieß es, dass Nutzern, die dem Update nicht zustimmen, nach einigen Wochen mit Warnhinweisen der schrittweise Verlust wichtiger Funktionen drohe.

"Es ist derzeit nicht geplant, diese Erinnerungen dauerhaft zu machen oder die Funktionalität der App einzuschränken", heißt es nun auch in den Fragen und Antworten von Whatsapp zu den neuen Bestimmungen.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.10.2022, Virtuell
  2. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Nach bisherigen Ankündigungen sollten die Nutzer mit der Zeit etwa den Zugriff auf ihre Chatliste verlieren, wie Whatsapp in einem Blogeintrag erläuterte. Zunächst sollte man zwar noch eingehende Audio- und Videoanrufe annehmen und über die Benachrichtigungen auch Chat-Nachrichten beantworten können. Einige weitere Wochen später würde Whatsapp dann weder Anrufe noch Nachrichten an ihre Smartphones schicken.

Datenschützer schritten ein

Whatsapp hatte stets betont, dass mit der Aktualisierung keine erweiterte Datenweitergabe an Facebook verbunden sei. Bei den Änderungen gehe es vor allem darum, bessere Möglichkeiten für Kommunikation mit Unternehmen zu schaffen.

Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar schritt dennoch ein und erließ Mitte Mai 2021 vorsorglich eine Anordnung, mit der Facebook die Verarbeitung von Whatsapp-Daten deutscher Nutzer untersagt wurde.

Die Anordnung gilt für drei Monate, weil in Europa für Facebook die irische Datenschutz-Behörde zuständig ist. Whatsapp entgegnete, die Anordnung basiere "auf einem grundlegenden Missverständnis von Ziel und Folgen des Updates".

Die Betreiber des Messenger-Dienstes hatten schon bei der Ankündigung im Januar zurückgewiesen, dass mehr Daten mit dem Eigner Facebook geteilt werden sollten. Die Einführung der neuen Bestimmungen wurde aber nach Kritik und einer Abwanderung von Nutzern um mehr als drei Monate auf den 15. Mai verschoben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Megusta 01. Jun 2021

Ich weiß gar nicht, wie ich da reingerutscht bin. Aber damals habe ich mir keine...

gelöscht 31. Mai 2021

Meine Frau hat die Änderungen abgelehnt (bzw. noch nicht zugestimmt) und kann keine...

neodeo 31. Mai 2021

Erst stellt WhatsApp ein Ultimatum, dann verschiebt WhatsApp das Ultimatum und nun wird...

Hotohori 30. Mai 2021

Mit einem toten WhatsApp Account vielleicht nicht, mit einem toten Facebook Account sehr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Neue Grafikkarten
Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht

Der US-Händler Newegg gibt einen Blick auf die Preise der Nvidia-Ada-Grafikkarten. Sie werden teurer als die Geforce RTX 3090 zuvor.

Neue Grafikkarten: Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Hideo Kojima: Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben
    Hideo Kojima
    Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben

    Hideo Kojima arbeitete am Exklusivtitel für Stadia. Das wurde vorzeitig eingestellt, auch weil Google nicht an Einzelspieler-Games glaubte.

  3. Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
    Superbase V
    Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

    Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Razer DeathAdder V3 Pro 106,39€ • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€) • SanDisk microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /