Datenschutz: Tim Cook nimmt Apples Vertrag mit Google in Schutz

Tim Cook sieht Apples milliardenschweres Abkommen mit Google in puncto Datenschutz nicht besonders kritisch. Es macht die Suchmaschine zum voreingestellten Dienst in Apples Produkten. Schließlich habe Apple Gegenmaßnahmen gegen Tracking unternommen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Apple paktiert mit Google.
Apple paktiert mit Google. (Bild: Mike Deerkoski/CC-BY 2.0)

Tim Cook verteidigt die Zusammenarbeit mit Google, obwohl Apple den Datenschutz seiner Nutzer als Kernwert bezeichnet. Google zahlt angeblich allein 2018 neun Milliarden US-Dollar an Apple, um als Suchmaschine voreingestellt zu sein und steht im Ruf, nicht besonders datenschutzfreundlich zu sein.

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Cook sagte in einem Interview mit dem Kabelsender HBO, dass Apple die Privatsphäre der Benutzer schützen will. Der Apple-Chef sagte auf die Frage, wie das mit Google als Partner gelingen solle, dass Apple Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen in seinem Safari-Browser ergriffen habe, die den Benutzern einen gesicherten Zugang zur Suchmaschine ermöglichten.

"Ich denke, Googles Suchmaschine ist die beste. Schauen Sie sich an, was wir mit den von uns eingebauten Controls gemacht haben. Wir bieten privates Webbrowsing. Wir haben eine intelligente Tracker-Prävention. Was wir versucht haben, ist, Wege zu finden, um unseren Benutzern zu helfen. Es ist aber nicht perfekt", so Cook.

Im Oktober 2018 warnte Cook davor, dass "unsere eigenen Informationen mit militärischer Effizienz gegen uns gerichtet werden" und forderte gleichzeitig umfassende US-Datenschutzgesetze. Im Interview mit HBO sagte er, dass eine gewisse staatliche Regulierung des Silicon Valley unvermeidlich sei. "Ich glaube fest an den freien Markt, aber wir müssen es zugeben, wenn der freie Markt an einer Stelle nicht funktioniert. Und hier hat es nicht funktioniert. Ich denke, es ist unvermeidlich, dass es eine gewisse Regulierung geben wird."

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