Datenschutz: Projekt analysiert AGB der Webunternehmen auf Gemeinheiten

Schutz der Privatsphäre, Zusammenarbeit mit Regierungsstellen, Copyright auf Nutzerinhalte: Die Website tos-dr.info sieht sich die gesamten AGB von Twitter, Facebook, Google, Apple oder Dropbox an und spürt versteckte Fallen auf.

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Campus Party Europe in Berlin
Campus Party Europe in Berlin (Bild: Campus Party Europe)

Die Website tos-dr.info analysiert und beurteilt die AGB der großen Webunternehmen. "Terms of Service; Didn't Read" heißt die Plattform, denn fast niemand liest die seitenlangen allgemeinen Geschäftsbedingungen, die zudem meist in unverständlichem juristischem Fachvokabular abgefasst sind. Darum setzt der Betreiber, die Datenschutz-Initiative Unhosted, darauf, dass die Nutzerschaft die AGB durcharbeitet und die Erkenntnisse teilt. Die gemeinsame Arbeit wird über eine Gruppe bei Google+ koordiniert.

Untersucht werden die Vertragsbedingungen von Unternehmen wie Twitter, Twitpic, Facebook, Google, Soundcloud, Skype, Wikipedia, Wordpress, Instagram, Flattr, Amazon, Apple, Dropbox, LinkedIn, Microsoft, Foursquare, Yahoo und Rapidshare.

Für die meisten großen Unternehmen ist die Bewertung der AGB noch nicht abgeschlossen. Geprüft wird beispielsweise, ob der Betreiber die Privatsphäre der Nutzer im US-Kongress verteidigt, vor Gericht die Interessen seiner Nutzer vertritt, Anfragen von Regierungsstellen zu Nutzerdaten offenlegt, Cookies von Dritten verteilt, sich das Urheberrecht für die Nutzerinhalte einräumt oder Änderungen in den AGB mit den Nutzern diskutiert. Ziel ist es, alle AGB zu benoten und die Beurteilungen mit Zitaten zu belegen.

Auf dem Technikkongress Campus Party in Berlin stellt Hugo Roy am 22. August 2012 um 16:30 Uhr auf der Archimedes-Bühne das Projekt "Terms of Services; Didn't Read" vor. Roy, ein Jurastudent, sei Free-Software-Hacktivist und bei der Free Software Foundation Europe aktiv, so die Veranstalter.

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