Datenschutz: Interessenverbände warnen vor Googles Fitbit-Übernahme

Verschiedene Gruppen unter anderem aus den USA und Europa haben Bedenken, dass Google die Nutzerdaten von Fitbit anderweitig verwenden könnte.

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Fitbit stellt unter anderem die Versa Lite her.
Fitbit stellt unter anderem die Versa Lite her. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Insgesamt 20 Interessenverbände haben gemeinsam vor der Übernahme des Fitness- und Wearable-Unternehmens Fitbit durch Google gewarnt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, der die entsprechende Mitteilung offenbar vorliegt.

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Die Verbraucherschutzorganisationen sind vor allem besorgt, dass Google Fitbit-Daten wie die Anzahl der Schritte, die Pulsrate sowie die Qualität des Schlafes für anderweitige Geschäftsfelder nutzen könnte. "Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigt, dass Aufsichtsbehörden vorsichtig sein müssen, was die Versprechungen von fusionierenden Unternehmen sein müssen, was die Verwendung der Nutzerdaten betrifft", erklären die Interessenverbände.

"Die Aufsichtsbehörden müssen davon ausgehen, dass Google in der Realität das gesamte momentan noch unabhängige Datenmaterial von Fitbit in Kombination mit seinen eigenen Daten verwenden wird", schlussfolgern die Gruppen.

Google versucht, Bedenken auszuräumen

Google widerspricht diesen Bedenken. Wie eine Unternehmenssprecherin Reuters mitteilt, gehe es bei der Übernahme um die Geräte, nicht um die Daten Fitbits. "Wir glauben, dass die Kombination von Googles und Fitbits Hardware die Konkurrenz in diesem Wirtschaftsbereich beleben wird."

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Google hatte die Übernahme von Fitbit im November 2019 angekündigt. Der Wearable-Hersteller soll Google 2,1 Milliarden US-Dollar wert gewesen sein, offizielle Zahlen hat das Unternehmen allerdings nicht veröffentlich. Der Marktwert von Fitbit lag Ende Oktober 2019 bei 1,56 Milliarden US-Dollar, gemessen an der Marktkapitalisierung.

Die EU-Wettbewerbsbehörde will Reuters zufolge am 20. Juli 2020 darüber entscheiden, ob die Übernahme rechtens ist oder ob ein genaueres Überprüfungsverfahren in die Wege geleitet wird. In Australien soll die Entscheidung im August 2020 fallen.

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