Abo
  • Services:
Anzeige
Swipebuster soll Tinder-Nutzer ausfindig machen - und will zum Selbstdatenschutz erziehen.
Swipebuster soll Tinder-Nutzer ausfindig machen - und will zum Selbstdatenschutz erziehen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Datenschutz: Ich weiß, dass du bei Tinder bist

Swipebuster soll Tinder-Nutzer ausfindig machen - und will zum Selbstdatenschutz erziehen.
Swipebuster soll Tinder-Nutzer ausfindig machen - und will zum Selbstdatenschutz erziehen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Nach dem Hack von Ashley Madison mussten sich zahlreiche Nutzer vor ihren Partnern für die Nutzung der Seite rechtfertigen. Jetzt könnte Tinder-Nutzern Ähnliches passieren - ganz ohne Hack. Der Entwickler gibt hehre Motive an.

Ein neuer Dienst mit dem Namen Swipebuster ermöglicht es Nutzern festzustellen, ob bestimmte Bekannte bei der Dating-App Tinder unterwegs sind. Der Dienst ist kostenpflichtig und basiert auf der offiziellen Tinder-API. Tinder selbst hat mit der Anwendung offenbar keine Probleme - alle abgerufenen Daten seien öffentliche Informationen.

Anzeige

Wer Swipebuster nutzen möchte, muss rund 5 US-Dollar pro Anwendung bezahlen. Um eine möglichst genaue Abfrage zu starten, soll der Vorname und das Alter der Person eingegeben werden. Außerdem soll der letzte vermutete Ort eingeben werden, an dem die Person die Dating-App genutzt hat. Tinder nutzt den GPS-Standort der Nutzer, um mögliche Partner in der Nähe zu finden.

Sind alle Daten eingegeben, sucht das Programm passende Nutzer heraus, über das Foto kann dann die gesuchte Person ausgewählt werden. Nutzer von Swipebuster können dann sehen, wann Tinder das letzte Mal verwendet wurde und ob nach Männer- oder Frauenbekanntschaften gesucht wird.

Zweifelhafte Begründung

Dem Entwickler der App geht es nach eigenen Angaben nicht darum, dass Partner mögliche Fremdgeher identifizieren können. Vielmehr wolle er auf übermäßiges Teilen privater Daten aufmerksam machen, sagte er Vanity Fair. Das Geschäftsmodell mit der Eifersucht dürfte ihm trotzdem gefallen. Die Identität des Entwicklers ist derzeit nicht bekannt, er selbst möchte anonym bleiben.

Tinder selbst kommentierte die App unaufgeregt: "Durchsuchbare Informationen auf der Webseite sind öffentliche Informationen, die Tinder-Nutzer auf ihrem Profil einstellen. Wenn sie herausfinden wollen, wer auf Tinder ist, empfehlen wir, das Geld zu sparen und unsere kostenlose App herunterzuladen."

Swipebuster nutzt die offizielle API von Tinder. Es handelt sich also weder um einen Hack der Datenbank noch wurden Techniken wie Screen-Scraping angewandt, um die Informationen zu extrahieren.

Ob ein kostenpflichtiger Dienst in Bezug auf eine Dating-App wirklich der beste Weg ist, Nutzer zu weniger Datenaustausch zu bewegen, darf bezweifelt werden.


eye home zur Startseite
DieSchlange 06. Apr 2016

Da Tinder kein Freudenhaus ist solltest du unbesorgt sein. Und nach deiner Idee wärest du...

HiddenX 06. Apr 2016

Der Entwickler kann sich sicherlich über einen hübschen Geldeingang auf seinem Konto freuen.

Der Held vom... 06. Apr 2016

Vergleichen mit anderer "Bildungssoftware" ist das doch ein Schnäppchen angesichts...

Cologne_Muc 06. Apr 2016

Die Github-Projekte (erste Treffer bei Google nach "Tinder API") plaudern doch eigentlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  2. thyssenkrupp AG, Essen
  3. T-Systems International GmbH, München, Nürnberg
  4. Softship AG, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...
  2. 24,49€
  3. 44,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  2. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  3. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  4. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  5. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  6. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  7. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  8. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  9. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  10. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr
  2. Asus Tinker Board im Test Buntes Lotterielos rechnet schnell

Quantencomputer: Was sind diese Qubits?
Quantencomputer
Was sind diese Qubits?
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter
  3. Quantencomputer Bosonen statt Qubits

HTC U11 im Hands on: HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
HTC U11 im Hands on
HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
  1. HTC Vive Virtual Reality im Monatsabo
  2. Sense Companion HTCs digitaler Assistent ist verfügbar
  3. HTC U Ultra im Test Neues Gehäuse, kleines Display, bekannte Kamera

  1. Re: Die Bandbreite ist eine Sache, die Latenz...

    -fraggl- | 03:01

  2. Re: Bin ich eig. der einzige, der an die Traffic...

    sofries | 01:53

  3. Re: Frequenzvermüllung

    ShaDdoW_EyE | 01:51

  4. Fake News?

    Friedhelm | 01:43

  5. Re: Hmmm, kommt dann Methadon für alle?

    Garius | 01:39


  1. 00:01

  2. 18:45

  3. 16:35

  4. 16:20

  5. 16:00

  6. 15:37

  7. 15:01

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel