Abo
  • IT-Karriere:

Datenschutz: Google Maps bekommt Inkognito-Modus

Im Chrome-Browser können Nutzer schon seit Jahren im Inkognito-Modus surfen - besuchte Webseiten und Cookies werden dann nicht gespeichert. Die Funktion kommt nun auch für den Kartendienst Maps, später auch für die Suche. Außerdem können alle Nutzer jetzt AR-Wegweiser verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf der Google I/O wurden neue Datenschutzoptionen für Maps vorgestellt.
Auf der Google I/O wurden neue Datenschutzoptionen für Maps vorgestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O einen Inkognitomodus für seinen Kartendienst Maps angekündigt. Wird dieser von Nutzern aktiviert, wird die sonst übliche Aufzeichnung der Daten ausgesetzt.

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden
  2. Weleda AG, Schwäbisch Gmünd

Wie beim Chrome-Browser können Nutzer dann mit dem Dienst arbeiten, ohne dass persönliche Daten von Google gespeichert werden. Im Falle von Maps werden keine Orte aufgezeichnet, nach denen der Nutzer sucht.

Navigation und Ziel werden nicht gespeichert

Auch die Navigation wird nicht gespeichert. Nutzer können also mithilfe von Google Maps zu einem Ort gelangen, ohne dass das Ziel und der Weg im Standortverlauf gespeichert werden. Um bisher eine Aufzeichnung zu verhindern, musste der Standortverlauf in den Google-Einstellungen deaktiviert werden. Mit einem Inkognitomodus innerhalb der Maps-App geht das schneller.

Google hat auf der I/O 2019 auch angekündigt, dass die Google-Suche einen Inkognitomodus erhalten soll. Dann können Nutzer auf ihren Smartphones die Such-App von Google verwenden, ohne dass die Suche in ihrem Google-Konto gespeichert wird.

Neben dem Inkognitomodus wurde auch angekündigt, dass die Datenschutzeinstellungen des Google-Kontos künftig schneller und einfacher zu erreichen sein sollen. In verschiedenen Apps können Nutzer einfach auf ihr Profilfoto klicken, um die Einstellungen aufzurufen. Das soll bei Chrome, dem Assistant, Youtube, News und Maps möglich sein.

Zudem können sich alle Nutzer von Maps Fußgängernavigationen ab sofort mit AR-Wegweisern anzeigen lassen. Auf dem Bildschirm ist dann die reale Umgebung zu sehen, in der die Wegbeschreibungen als AR-Overlay eingeblendet werden. Bisher konnten nur Local Guides die Funktion nutzen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 39,99€
  3. (-10%) 8,99€
  4. 0,49€

qq1 12. Mai 2019 / Themenstart

ich wäre froh, wenn maps überhaupt meine adressen speichert. gelegrntlich stürzt das...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Sekiro - Test

Ein einsamer Kämpfer und sein Katana stehen im Mittelpunkt von Sekiro - Shadows Die Twice. Das Actionspiel von From Software schickt Spieler in ein spannendes Abenteuer voller Herausforderungen.

Sekiro - Test Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Mobile-Games-Auslese: Games-Kunstwerke für die Hosentasche
Mobile-Games-Auslese
Games-Kunstwerke für die Hosentasche

Cultist Simulator, Photographs, Dungeon Warfare 2 und mehr: Diesen Monat lockt eine besonders hochkarätige Auswahl an kniffligen, gruseligen und komplexen Games an die mobilen Spielgeräte.
Von Rainer Sigl

  1. Spielebranche Auch buntes Spieleblut ist in China künftig verboten
  2. Remake Agent XIII kämpft wieder um seine Identität
  3. Workers & Resources im Test Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
  2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
  3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

    •  /