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Szene aus dem Promovideo der Verschlüsselungssoftware Qabel
Szene aus dem Promovideo der Verschlüsselungssoftware Qabel (Bild: Screenshot/Zeit Online)

Je mehr Leute es nutzen, desto besser funktioniert's

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Das größte Problem für Qabel aber dürfte nicht die Lizenz, sondern die Verbreitung sein. Wer sicher mit anderen Menschen kommunizieren möchte, landet unweigerlich bei dem bekannten Problem: Zu einer erfolgreichen Verschlüsselung gehören immer zwei. Sender und Empfänge müssen dieselbe Software nutzen. Sonst sind die Inhalte nicht lesbar.

Damit Qabel überhaupt eines Tages den Weg aus der Nische schafft, ist deshalb noch viel Überzeugungsarbeit nötig. Ausgerechnet das ist etwas, mit dem sich Sicherheitsprogramme und Verschlüsselungstechniken selbst ein Jahr nach den NSA-Enthüllungen noch immer schwertun.

Das Unternehmen hat das Patent verschenkt

Ca. 40 Menschen arbeiten zurzeit an dem Projekt. Da das nicht reicht, suchen die Gründer nach Finanzierungsmöglichkeiten. Eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo soll zunächst 40.000 Euro für die Entwicklung einbringen und mittelfristig auch eine unabhängige Sicherheitsüberprüfung garantieren.

Einen bekannten Unterstützer hat Qabel bereits mit dem Berliner Verfassungsrichter und Anwalt Meinhard Starostik. 2007 hatte Starostik die Sammelklage gegen die Vorratsdatenspeicherung mit auf den Weg gebracht, die 2010 vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich war und somit die Pläne der Bundesregierung blockierte.

Starostik ist es auch, der das Patent an Qabel treuhänderisch besitzt, bevor es in eine Genossenschaft übergeht. Die Gründer hatten Qabel zunächst als Patent angemeldet, es aber sogleich an Starostik als Außenstehenden übertragen. "Wir entmachten uns selbst, präventiv für den Fall, dass unsere Firma irgendwann einmal böse oder gierig wird", sagt Geschäftsführer Leppelt.

Eines Tages soll es sowohl auf Linux und Windows als auch auf OS X sowie Android laufen - allerdings nicht auf iOS, womit Qabel also nicht für iPhones und iPads verfügbar sein wird. Das sei zwar "betriebswirtschaftlich unglücklich", heißt es auf der Website. Aber da Apple sämtliche Angebote in seinem App-Store kontrolliert, müsste sich auch Qabel dem unterwerfen. Und das widerspricht der Idee einer unabhängigen Verschlüsselungssoftware.

 Datenschutz: Ein Qabel-Anschluss für Verschlüsselung

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wumpazz 24. Jun 2014

...soll lt. Qabel unterstützt werden.

Sander Cohen 18. Jun 2014

Mehr als diese stumpfe Aussage vom Qabel Deutschland Team gibt es dazu ja auch nicht :P

Schnarchnase 13. Jun 2014

3 Beiträge von dir mit Null Aussagekraft. Willst du eigentlich mit anderen kommunizieren...

Katsuragi 13. Jun 2014

Auf iOS kann man z.B. nicht direkt in den Netzwerkverkehr eingreifen - was ja eigentlich...

minastaros 13. Jun 2014

ich vermute, es ist nur die letzte Tätigkeit gemeint, nämlich das Modifizieren. Es sind...



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