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Smartphone-Nutzer: Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre
Smartphone-Nutzer: Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre (Bild: Suzanne Plunkett/Reuters)

Datenschutz: EFF definiert Grundrechte für Smartphone-Nutzer

Smartphone-Nutzer: Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre
Smartphone-Nutzer: Grundrecht auf Schutz der Privatsphäre (Bild: Suzanne Plunkett/Reuters)

In angelsächsischen Ländern listet eine Bill of Rights die Grundrechte der Bürger. Die Electronic Frontier Foundation hat eine Erklärung des Grundrechts von Smartphone-Nutzern auf Schutz ihrer Privatsphäre erstellt.

Die US-Bürgerrechtsgruppe Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Bill of Rights für Smartphone-Nutzer erstellt. Eine Bill of Rights legt bestimmte unveräußerliche Grundrechte fest, wie etwa die Zusatzartikel der US-Verfassung.

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Grundrechte auf Schutz der Privatsphäre

Die Mobile User Privacy Bill of Rights - etwa: Erklärung der Grundrechte auf Schutz der Privatsphäre für Mobilfunknutzer - listet sechs Merkmale, die Entwickler von Smartphone-Apps unbedingt respektieren sollen. So soll der Nutzer selbst die Kontrolle über seine Daten behalten. Er allein soll bestimmen, welche persönlichen Daten eine App sammelt. Da auf Smartphones viele Daten gespeichert seien, sollen die Apps nicht wahllos Daten sammeln, sondern sich auf das Minimum an Daten beschränken, das für den jeweiligen Dienst vonnöten ist.

Die Entwickler sollen ihre Datensammlung transparent machen. Der Nutzer soll also darüber informiert werden, welche Daten erfasst und wie lange sie gespeichert werden. Die erhobenen Daten sollen nur im Kontext der App genutzt werden. Werden etwa Kontaktdaten für eine Freundessuche erfasst, dürfen diese nicht weitergegeben oder dazu genutzt werden, diese Personen zu kontaktieren.

Verantwortung für Datensicherheit

Punkt fünf macht die App-Entwickler für die Datensicherheit verantwortlich. Sie sollen, wo immer es geht, Sicherheitsmechanismen einbauen, etwa Daten nur verschlüsselt übertragen und speichern. Schließlich fordert die EFF eine Rechenschaftspflicht. Alle Akteure im Mobilfunkgeschäft sollen für ihre Hardware und Software, die sie auf den Markt bringen, geradestehen, und die Kunden sollen diese Verantwortung auch einfordern können.

Neben den sechs Grundrechten nennt die EFF noch eine Reihe von bewährten technischen Verfahren, auf die App-Entwickler zurückgreifen sollen. Dazu gehören die sichere Übertragung und Speicherung von Daten. Daten sollen, wann immer es geht, anonymisiert werden. Die Systeme sollen immer wieder auf ihre Sicherheit vor Einbrüchen getestet werden. Schließlich schlägt die EFF vor, in die mobilen Betriebssysteme eine sogenannte Do-not-track-Funktion einzubauen.

Chancen und Gefahren durch ständiges Online-Sein

"Mobile Smartphone-Apps sind eine wichtige Technik, die in den kommenden Jahren immer wichtiger wird", schreibt die EFF. Ein Gerät, das dauernd online ist, biete viele interessante Möglichkeiten, etwa für ortsbezogene Dienste, stelle aber auch eine Gefahr für die Privatsphäre dar. Angesichts der vertraulichen Daten, die die Nutzer auf ihren Smartphones speichern, sei es umso wichtiger, dass Hersteller, Netzbetreiber, App-Entwickler und Werbenetze die Privatsphäre achteten, um das Vertrauen ihrer Kunden zu verdienen und behalten.

2010 hatte die EFF schon einmal eine vergleichbare Erklärung für soziale Netze erstellt. Diese war auch Vorbild für die Grundrechtserklärung für die Mobilfunknutzer.


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Lala Satalin... 05. Mär 2012

Wenn man diesen Dialog verändern kann, kann man ihn auch deaktivieren und einfach alles...



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