Abo
  • Services:

Datenschutz: DJI führt Offline-Modus für Multicopter ein

Bisher tauschen die Copter von DJI während des Fluges eine Reihe von Daten mit Servern aus - unter anderem aktuelle Kartendaten und andere flugrelevante Informationen. Für Piloten, die diese Daten nicht teilen wollen oder sollen, führt der Hersteller nun einen Offline-Modus ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Multicopter wie die Mavic Pro können künftig offline fliegen.
Multicopter wie die Mavic Pro können künftig offline fliegen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der chinesische Hersteller von Multicoptern DJI hat eine neue Funktion für seine Fluggeräte vorgestellt. Ein Offlinemodus soll während des Fluges alle Datenverbindungen zu Servern des Unternehmens kappen und so einen noch besseren Datenschutz gewährleisten.

Keinerlei Datenaustausch während des Fluges

Stellenmarkt
  1. Delta Energy Systems (Germany) GmbH, Teningen
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

Hintergrund ist, dass DJIs Copter normalerweise während des Betriebs Daten austauschen, um beispielsweise aktualisiertes Kartenmaterial oder Informationen zu Flugverbotszonen zu erhalten. DJI stellt allerdings nicht nur Copter für den Privatgebrauch her, sondern auch für kommerzielle Nutzer. Um diesen Anwendern einen Schutz vor Datenmissbrauch zu gewährleisten, hat der Hersteller einen Offline-Modus eingeführt.

Dieser unterbricht alle Datenverbindungen mit den DJI-Servern. Dadurch erhalten Piloten weder aktuelle Informationen zum Gelände noch Benachrichtigungen zu Flugverbotszonen. Auch Benachrichtigungen zu App-Updates bekommen Nutzer dann nicht mehr.

Dadurch sollen DJI-Copter mehr Datensicherheit in Situationen bieten, in denen deren Kameras Dinge erfassen, die nicht jeder sehen sollte. Dazu zählen etwa Kraftwerke, technische Anlagen, die inspiziert werden müssen, oder auch Aufnahmen von kommerziellen Produkten, die geheimgehalten werden sollen.

DJI hat generell nur Zugriff auf Daten, die der Nutzer teilt

DJI betont, dass das Unternehmen standardmäßig keinen Zugriff auf Fluglogs, Fotos oder Videos hat, sofern der Nutzer diese Daten nicht mit den Servern synchronisiert. Der neue Offline-Modus soll darüber hinaus zusätzliche Sicherheit vor Datenlecks bieten.

Die Offline-Funktion war einige Monate in der Entwicklung und soll in den kommenden Versionen der DJI-Apps implementiert werden. Entsprechende Updates sollen in den nächsten Wochen verteilt werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

DooMMasteR 16. Aug 2017

mein Tablet hat nichtmal Mobilfunk, kannst du mir verraten, wie DJI an die Daten kommt?

Apfelbrot 15. Aug 2017

Ja wegen der ganzen schwerstkriminellen Aktivitäten die mit DJI Drohnen begangen werden.

jsm 15. Aug 2017

Vielen Dank für die Antwort. Also gab es schon immer einen "Offline-Modus". Das ist ja...


Folgen Sie uns
       


Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test

Zu oft stolpert Golem.de beim Spielen über nervende Kabel. Deshalb testen wir vier Headsets, die auf Kabel verzichten, aber sehr unterschiedlich sind. Von vibrierenden Motoren bis zu ungewöhnlich gutem Sound ist alles dabei. Wir haben auch einen Favoriten.

Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /