Datenschutz: Browser-Fingerprinting gestern und heute

Kaum ein Browser ist wie ein anderer, das wissen auch Dienste im Internet und nutzen den Fingerprint, um ihre Nutzer wiederzuerkennen. So vielfältig wie das Fingerprinting sind allerdings auch die Verteidigungsmöglichkeiten.

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Nutzer können über den Fingerabdruck ihres Browsers wiedererkannt werden.
Nutzer können über den Fingerabdruck ihres Browsers wiedererkannt werden. (Bild: TheDigitalWay)

1995 war das Web noch übersichtlich. Es gab zwei Browser, den Netscape und den Internet Explorer. Allerdings stellten beide die Inhalte der Webseiten unterschiedlich dar. Also begannen die Browser, ihren Namen zu übertragen, den HTTP User Agent, damit Webseitenbetreiber ihre Webseiten für den jeweiligen Browser optimieren konnten. Seitdem habe sich viel zwar geändert, erklärt Pierre Laperdrix, der am Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) zu sicheren Webapplikationen forscht. Doch schon damals sei der Grundstein für das heutige Browser-Fingerprinting gelegt worden. Das ist das Wiedererkennen des Browsers an verschiedenen übertragenen und ausgelesenen Informationen, die gemeinsam eine Art Fingerabdruck bilden. Die Technik wird von vielen großen Webseiten eingesetzt, es gibt allerdings auch Verteidigungsmöglichkeiten für Nutzer, die nicht wiedererkannt werden möchten.


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