Abo
  • Services:
Anzeige
Apple-Beschäftigte im März 2011 in San Francisco
Apple-Beschäftigte im März 2011 in San Francisco (Bild: Mark Blinch/Reuters)

Kein Kommentar von Apple

Anzeige

Auf Fragen dazu lautet die einzige Antwort des Unternehmens: "Bitte haben Sie Verständnis, dass Apple rechtliche Angelegenheiten nicht kommentiert, insbesondere nicht einen einzelnen Vorgang bzgl. eines ehemaligen Angestellten".

Dabei gibt es durchaus noch ein paar offene Punkte. Interessant ist beispielsweise, dass Apple erst Berufung einlegte, das Urteil also anfechten wollte, diese dann aber zurückzog. Offenbar drohte dem Unternehmen, erneut zu verlieren und dabei möglicherweise gar ein noch höheres Schmerzensgeld zu kassieren.

Das zumindest war das Interesse von Beata Hubrig, der Anwältin des Betroffenen. "Das Schmerzensgeld soll Wirkung entfalten, es soll Firmen abschrecken, so etwas wieder zu tun", sagt Hubrig. Das Gerichtsverfahren ist in ihren Augen ein Erfolg, weil es die Praxis Apples klar als illegal verurteilt. Doch hatte sie sich mehr Druck auf die Firma erhofft. "Das erreicht man bei einem Unternehmen wie Apple nicht mit 3.500 Euro."

Dazu bräuchte es schon viele Fälle. Allerdings muss jeder für sich klagen, das Urteil gilt nur für den einen Fall, der verhandelt wurde. Derzeitige oder ehemalige Angestellte sollten sich daher einen Anwalt suchen, sagt Hubrig. Erst nach drei Jahren sei das Problem verjährt. Und sie sollten sich auch melden, wenn sie in die Überwachung schriftlich eingewilligt hätten.

Datenschützer prüfen

Apple legt jedem Mitarbeiter zusammen mit dem Arbeitsvertrag eine Einwilligungserklärung vor, dass er mit der Videoüberwachung einverstanden ist. Die ist nach Auffassung der Anwältin jedoch irrelevant. Schließlich ist die Einwilligung nicht wirklich freiwillig, müssen die Betroffenen doch den Eindruck gewinnen, dass sie ohne Unterschrift den Job nicht bekommen.

Die Kameras im Back of House des Hamburger Apple-Stores sind inzwischen so eingerichtet, dass sie die Arbeitsplätze nicht mehr direkt überwachen, das hat der Hamburgische Datenschutzbeauftragte geprüft. In anderen Läden dürfte sich allerdings nichts geändert haben, zumindest lässt Apple nicht erkennen, dass man entsprechende Anstalten macht.

Doch es gibt noch einen Weg, um die Videoüberwachung in den Stores einzuschränken. Das Urteil biete für Landesdatenschutzbehörden genug Anlass, von Amts wegen tätig zu werden, wenn in ihrem Bereich Läden sind, sagt Anja-Maria Gardain vom Berliner Landesbeauftragten. Sie verspricht für Berlin: "Wir werden den Fall prüfen."

 Datenschutz: Apple muss für Videoüberwachung Schmerzensgeld zahlen

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 10. Aug 2014

" Weil diese eben nur bei Diebstahl angeschaut werden es geht hierbei nicht die...

raphaelo00 10. Aug 2014

Hehe

Nerd_vom_Dienst 09. Aug 2014

Der Threadtitel ist schon äusserst unangebracht, da Sektenartiges Verhalten hier von den...

Nerd_vom_Dienst 09. Aug 2014

Gehts eigentlich noch assozialer? Dann soll sich Apple gefälligst Verkaufsroboter bauen...

raphaelo00 09. Aug 2014

@ChMu Dein Beitrag bezüglich Täterschutz +1



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Erlangen
  2. via Harvey Nash GmbH, Berlin
  3. diva-e Digital Value Enterprise GmbH, München
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Top-Angebote
  1. 15,51€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3 Versand)
  2. 25,84€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3 Versand)
  3. (u. a. Underworld Awakening 9,99€, Der Hobbit 3 9,99€ und Predestination 6,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Öffentliche Beta von iOS 11 erschienen

  2. SNES Classic Mini

    Nintendo bringt 20 Klassiker und ein neues Spiel

  3. Wahlprogramm

    SPD will 90 Prozent der Gebäude mit Gigabit-Netzen versorgen

  4. Erziehung

    Erst schriftliche Einwilligung, dann Whatsapp für Kinder

  5. Grafikkarte

    Sapphire bringt Radeon RX 470 für Mining

  6. Betrug

    FTTH-Betreiber wehren sich gegen Glasfaser-Werbelügen

  7. Gamescom

    Mehr Fläche, mehr Merkel und mehr Andrang

  8. Anki Cozmo ausprobiert

    Niedlicher Programmieren lernen und spielen

  9. Hyperkonvergenz

    Red Hat präsentiert freie hyperkonvergente Infrastruktur

  10. Deutsche Telekom

    Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Monster Hunter World angespielt: Dicke Dinosauriertränen in 4K
Monster Hunter World angespielt
Dicke Dinosauriertränen in 4K
  1. Forza Motorsport 7 Dynamische Wolken und wackelnde Rückspiegel
  2. Square Enix Die stürmischen Ereignisse vor Life is Strange
  3. Spider-Man Superheld mit Alltagssorgen

Risk: Kein normaler Mensch
Risk
Kein normaler Mensch

Mieten bei Ottonow und Media Markt: Miet mich!
Mieten bei Ottonow und Media Markt
Miet mich!
  1. Prime Reading Amazon startet dritte Lese-Flatrate in Deutschland
  2. Elektronikkonzern Toshiba kann Geschäftsbericht nicht vorlegen
  3. Übernahmen Extreme Networks will eine Branchengröße werden

  1. Re: Sexuelle Belästigung ist scheiße!

    t3st3rst3st | 07:22

  2. Noch vor ein paar Jahren hätte ich mich gefreut.

    tomacco | 07:10

  3. Re: Langzeitmotivation

    Ganym3d | 07:09

  4. Re: Unerwünschte Küsse?

    Kondratieff | 07:07

  5. Re: Media Markt / Saturn

    forenuser | 07:04


  1. 00:22

  2. 19:30

  3. 18:32

  4. 18:15

  5. 18:03

  6. 17:47

  7. 17:29

  8. 17:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel