Facebook-Zwang: Datenschützer warnen vor Spotify
Der Bundesdatenschutzbeauftragte(öffnet im neuen Fenster) Peter Schaar und sein Berliner Kollege Alexander Dix kritisieren den schwedischen und nun auch in Deutschland nutzbaren Musikdienst Spotify(öffnet im neuen Fenster) . Der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ)(öffnet im neuen Fenster) sagte Schaar, dass Internetdiensteanbieter wie Spotify gemäß dem Telemediengesetz dazu verpflichtet seien, eine anonyme oder pseudonyme Nutzung des Dienstes anzubieten. Da Spotify in Deutschland zur Anmeldung einen Facebook-Account voraussetze, werde ein solches Recht nicht gewährt.
Der Berliner Beauftragte für den Datenschutz, Alexander Dix, rät sogar von der Spotify-Nutzung ab. Facebook halte sich nicht an deutsches Datenschutzrecht, kritisierte er gegenüber der NOZ. Dix empfiehlt deshalb Spotify und Facebook die Entwicklung eines zu deutschem Datenschutz kompatiblen Geschäftsmodells.
Spotify nutzt die enge Bindung an Facebook dazu, durch die Aktivitäten seiner Nutzer bekannter zu werden und schneller neue Nutzer zu gewinnen. Der Musikdienst bietet aber die Möglichkeit, die eigenen Spotify-Aktionen auf Facebook zu verbergen.
- Anzeige Hier geht es zu Amazon Music Unlimited Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.