Datenschützer: Niemand weiß, was iPhone-Apps mit Fingerabdruck machen

Da es kaum nachvollziehbar sei, was Apps auf dem Smartphone machen, sollten Nutzer nicht millionenfach ihre Fingerabdrücke dort ablegen, warnt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar. Kim Dotcom sieht die NSA hinter dem Plan.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Senior Vice President Marketing Phil Schiller stellt den biometrischen Scanner im iPhone vor.
Apple Senior Vice President Marketing Phil Schiller stellt den biometrischen Scanner im iPhone vor. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar warnt vor dem Fingerabdrucksensor im iPhone 5S. Zum Absichern des iPhones verwendet Apple einen Fingerabdrucksensor im Homebutton, der mit einer Auflösung von 500 ppi arbeitet. Der Fingerabdruck kann auch als Ersatz für das iTunes-Passwort verwendet werden. Die Fingerabdruckdaten würden verschlüsselt im iPhone abgelegt und nicht übertragen, erklärte Apple.

Stellenmarkt
  1. IT Projektmanager (m/w/d) ERP-Systeme
    SARPI Deutschland GmbH, Marl
  2. Embedded Software Developer / Engineer (m/f/d)
    OTT Hydromet GmbH, Kempten
Detailsuche

"Biometrische Merkmale kann man nicht löschen. Sie begleiten uns das Leben lang. Fingerabdrücke sollte man daher nicht für alltägliche Authentifizierungsverfahren abgeben, insbesondere wenn sie in einer Datei gespeichert werden", sagte Caspar dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Der normale Nutzer könne gegenwärtig kaum kontrollieren, "was Apps mit dem Handy machen, auf welche Daten des Geräts sie zugreifen, welche Informationen sie auslesen. Technischen Vorkehrungen zu trauen war schon vor Prism nicht ohne Risiko."

Zudem gelte der Grundsatz der Datensparsamkeit, so Caspar weiter. "Wo es nicht sein muss, sollte man seine biometrischen Daten auch nicht hinterlassen. Schon gar nicht aus Bequemlichkeit."

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals
    17.-18. Januar 2022, online
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11
    8.-12. November 2021, online
  3. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Das iPhone 5S wurde am 10. September 2013 vorgestellt. Das Smartphone soll ab dem 20. September 2013 unter anderem in Deutschland, den USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Japan und China erhältlich sein.

Mega-Gründer Kim Dotcom twitterte am 11. September 2013: "Die Idee, einen Fingerabdruckscanner in iPhones zu integrieren, war eine der Lieblingsideen vom Cheflügner der NSA, General Keith Alexander."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Egon E. 22. Sep 2013

Aus gegebenem Anlass verweise ich auf diesen Artikel. Das beweist, dass all deine...

gaym0r 20. Sep 2013

An DNA Spuren kommt man wie gesagt verdammt ran. Den Umweg über Apps die Fingerabdrücke...

dreamtide11 19. Sep 2013

Was mich rein technisch interessieren würde (ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, der...

Tigerf 18. Sep 2013

und damit bist Du zufrieden? Du solltest mal Dein Verhältnis zu Apple überdenken.

Nolan ra Sinjaria 18. Sep 2013

richtig... auch nicht auf dem Personalausweis...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November

Die Version 21H2 wurde wohl auch wegen Windows 11 etwas nach hinten verschoben. Der Patch soll nun aber im November für Windows 10 kommen.

Microsoft: Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November
Artikel
  1. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

  2. Truth Social: Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz
    Truth Social
    Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz

    Hacker starten in Trumps-Netzwerk einen "Online-Krieg gegen Hass" mit Memes. Der Code scheint illegal von Mastodon übernommen worden zu sein.

  3. Arduino und Python: Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC
    Arduino und Python
    Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC

    Die Kassette kann nicht nur Lieder speichern, sondern auch Bitmuster. Ein Bastler baut dafür eine Schnittstelle mit 1,5 KBit/s Datenrate.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AOC CQ32G2SE/BK 285,70€ • Dell Alienware AW2521H 360 Hz 499€ • Corsair Vengeance RGB PRO SL 64-GB-Kit 3600 253,64€ • DeepCool Castle 360EX 109,90€ • Phanteks Glacier One 240MP 105,89€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. Thermaltake Core P3 TG Snow Ed. 121,89€) [Werbung]
    •  /