• IT-Karriere:
  • Services:

Datenreichtum: Accenture vergisst Passwortabfrage bei vier Kundenservern

Wieder einmal schlecht konfigurierte AWS-Server - mit brisantem Inhalt: Vier Instanzen des Beratungsunternehmens Accenture enthielten ungeschützt vertrauliche Daten wie Passwörter und geheime Schlüssel. Mittlerweile soll das Problem behoben sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die deutsche Accenture-Zentrale in Kronberg bei Frankfurt am Main
Die deutsche Accenture-Zentrale in Kronberg bei Frankfurt am Main (Bild: Christoph Wagener/Wikimedia Commons/GNU Free Documentation License)

Das Beratungsunternehmen Accenture hat zahlreiche vertrauliche Daten von Kunden ohne Schutz im Internet stehen lassen. Auf vier bei Amazons Clouddienst AWS gehosteten Servern waren Passwörter und geheime Schlüssel ohne Schutz abrufbar.

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, Koblenz, Saarbrücken

Gefunden hatte die Server der Sicherheitsforscher Chris Vickery. Accenture hatte bestätigt, dass es sich um Server des Unternehmens handelte. Accenture wurde Mitte September informiert und hat das Problem mittlerweile beseitigt.

Accentures Multi-Cloud-Umgebung wird von zahlreichen Unternehmen genutzt

Die Server enthielten Accentures Cloud Platform, eine Multi-Cloud-Umgebung, die angeblich von 94 der Fortune-Global-100-Unternehmen genutzt wird. Wer Zugriff auf die Plattform hatte, hätte also vermutlich die Systeme zahlreicher Unternehmen übernehmen oder zumindest vertrauliche Daten auslesen können.

Die auf den Servern gehosteten Passwörter waren zum Teil im Klartext abgespeichert. Mit den geheimen Schlüsseln könnte Software im Namen von Accenture signiert und für Angriffe missbraucht werden. Außerdem soll ein Schlüssel für Amazons Web Services Key Management Suite enthalten gewesen sein - mit dem unter Umständen weitere Angriffe auf Accenture-Dienste möglich wären.

Insgesamt seien rund 137 Gbyte an Daten verfügbar gewesen, schreibt Vickery. Eine der Datenbanken soll rund 40.000 Passwörter im Klartext enthalten haben, zahlreiche weitere Passwörter lägen in gehashter Form vor. Auch Zugangsdaten für den Cloud-Verwaltungsdienst Estratus sollen sich in der frei zugänglichen Sammlung befunden haben.

Accenture ist nicht allein. Im September war bekannt geworden, dass das Beratungsunternehmen Deloitte gehackt wurde. Auch bei Deloitte tauchten zahlreiche Zugangsdaten im Netz auf, neben einem Pastebin auch bei Google Plus. Deloitte hatte den Umfang des Hacks heruntergespielt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  2. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  4. 599€

steinhamster 12. Okt 2017

Meine zweijärige Erfahrung von der Mitarbeit mit Accenture habe ich im Support-Bereich...

Tomato 12. Okt 2017

Das ist kein Bashing, das ist einfach nur eine Information zum Thema. Mit keiner Silbe...

mrombado 12. Okt 2017

Mir geht aus dem Artikel nicht hervor ob nun deutsche Kunden betroffen sind oder nicht...

My1 12. Okt 2017

es braucht keine jungen, um sowas zu tun, ein zu lange eingesessener ohne Update könnte...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020

Ds Spiel soll für alle aktuellen Plattformen im November 2020 erscheinen.

Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020 Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

    •  /