Abo
  • IT-Karriere:

Datenrate: LAA soll LTE mit unlizenziertem 5-GHz-Spektrum entlasten

LTE soll über den Standard LAA entlastet werden, wenn die Kapazität mal wieder nicht ausreicht. Gerade auf Flughäfen könnte Nutzern so eine höhere Datenrate geboten werden - im 5-GHz-Frequenzband, das ein bisschen dem WLAN "gehört", generell aber technologieneutral ist.

Artikel veröffentlicht am ,
LAA-Grafik von Ericsson
LAA-Grafik von Ericsson (Bild: Ericsson)

LAA (License Assisted Access) soll die LTE-Nutzung in großen Räumen verbessern. Das hat Henning Wiemann, Principal Researcher bei Ericsson, im Gespräch mit Golem.de gesagt. Die Technik richtet sich an Picozellen, kleine Mobilfunkzellen mit niedriger Sendeleistung, die in großen Gebäuden wie Flughäfen benutzt werden können.

Stellenmarkt
  1. Landesamt für Steuern Niedersachsen, Hannover
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

LAA wird bald im 5-GHz-Frequenzband verfügbar sein, wo heute schon AC-WLAN funkt, und wird hauptsächlich von Ericsson und Qualcomm vorangetrieben.

"In diesen sogenannten Enterprise-Umgebungen haben Netzbetreiber ohnehin ihre normalen LTE-Basisstationen errichtet", erklärte Wiemann. "Da stoßen sie teilweise aber immer noch an ihre Grenzen und brauchen zusätzliches Spektrum, um die Kapazitätsanforderungen erfüllen zu können."

LAA ist erstmal nur im Downlink verfügbar, von der Basisstation zum Endgerät. In 3GPP Release 14 wird auch die Übertragung des Uplinks im unlizenzierten Spektrum standardisiert. Wiemann: "Es läuft aber immer nur im lizenzierten und unlizenzierten Spektrum, kann also nicht im unlizenzierten Spektrum allein betrieben werden, etwa von Betreibern ohne Lizenz."

LTE-Unlicensed war ein Baby von Verizon

LTE-Unlicensed war dagegen immer eher ein Projekt unter Führung des US-Mobilfunkbetreibers Verizon Wireless, eine kurzfristigere Lösung für den US-Markt. LAA ist ein Versuch, LTE weltweit im unlizenzierten Spektrum nutzbar zu machen.

Bei LAA seien sehr ausführliche Studien gemacht worden, um die strengsten regulatorischen Standards weltweit zu berücksichtigen, erklärte Wiemann. Um LAA global nutzen zu können, seien die strengen Standards in Europa und Japan die Vorgabe gewesen, nicht die weicheren Vorgaben aus den USA oder Indien. So wurde das Listen-Before-Talk-Protokoll (LBT) implementiert, das die Koexistenz mit Wi-Fi-Geräten sichern soll. Bei diesem Mechanismus wartet ein Sender zunächst darauf, dass andere Sender ihre Übertragung beenden, um diese nicht zu stören. Wiemann: "Das beginnt im Mikrosekundenbereich, kann aber auch in den Bereich einiger Millisekunden gehen."

"Wir haben LAA im 3GPP vorangetrieben", sagte Wiemann. Das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) ist eine Kooperation von Standardisierungsgremien für den Mobilfunk. LTE-U ist kein 3GPP-Standard.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 43,99€
  2. (-78%) 11,00€
  3. 44,99€

KlausKleber 18. Apr 2016

Scheiss auf WLAN, es lebe das Kabel!

TimoHH 16. Apr 2016

LBT bedeutet bei LAA nur Power Detection! Da ist nichts gleichgestellt.


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Hue Sync: Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar
Hue Sync
Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar

Mit Hue Sync können Philips-Hue-Nutzer ihre Lampen passend zu Filmen oder Musik aufleuchten lassen - bisher aber nur recht umständlich über einen PC. Die neue Play HDMI Sync Box ist ein Splitter mit eingebautem Hue-Sync-Controller, an den einfach Konsolen oder Blu-ray-Player angeschlossen werden können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Signify Kleiner Schalter und Steckdose für Philips Hue
  2. Smart Home Philips-Hue-Leuchtmittel mit Bluetooth
  3. Smart Home Philips Hue mit Außenbewegungsmelder und neuen Außenlampen

    •  /