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Datenrate: Kommunale Versorger fordern Moonshot für den Netzausbau

United Internet und lokale Netzbetreiber fordern für jeden und überall eine ausreichende Datenrate. Der MVNO sucht Verbündete, um vierter Netzbetreiber in Deutschland zu werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Techniker
Huawei-Techniker (Bild: Huawei)

Schnelles Internet gehöre heute zur Daseinsvorsorge, es müsse für jeden und überall mit ausreichender Datenrate verfügbar sein. Das forderten der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und United Internet am 12. September 2018 in einer gemeinsamen Erklärung. "Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir eine nationale Kraftanstrengung, einen echten Moonshot für unser Land."

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Die im VKU organisierten 1.458 Mitgliedsunternehmen sind vor allem in der Energieversorgung, der Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung tätig. Rund 158 kommunale Unternehmen sind im Breitbandausbau aktiv. Sie investieren laut VKU 1 Milliarde Euro in Infrastruktur, die rund 6 Millionen Kunden nutzen. Die lokalen Festnetzanbieter können ihre Infrastruktur besser auslasten, wenn sie mit Providern wie United Internet zusammenarbeiten.

Überbau vermeiden

Wettbewerb müsse auch für den 5G-Ausbau gelten. Nur so bekämen auch mittelständische oder regionale Anbieter eine Chance und ein Konkurrenzkampf um die besten Angebote entstünde. "Wir müssen Kooperationen fördern und ineffizienten Über- und Doppelausbau von Glasfaserleitungen vermeiden. Denn während in manchen Orten gleich mehrere Glasfaserkabel vergraben sind, gibt es in anderen Regionen nur langsames Internet. Kein Kunde will wissen, warum etwas nicht klappt, er will und erwartet zu Recht funktionierende Lösungen vor Ort", hieß es in der gemeinsamen Erklärung.

United-Internet-Chef Ralph Dommermuth sagte: "5G kann für Deutschland die Grundlage für Arbeit und Sicherheit in diesem Jahrhundert werden, wenn wir es richtig machen." Deshalb sprächen sich Verbraucherschützer und Wettbewerbshüter für einen vierten Wettbewerber aus. Voraussetzung dafür sei, dass in der Aufbauphase die Netze der anderen Anbieter mit National Roaming genutzt werden könnten, damit die Kunden nicht in Funklöcher fielen.

Der MVNO (Mobile Virtual Network Operator) United Internet versucht seit einiger Zeit, Bedingungen dafür durchzusetzen, dass sein Unternehmen ein eigenes 5G-Mobilfunknetz in Deutschland betreiben kann und sucht dafür Verbündete.

VKU-Chefin Katherina Reiche forderte kluge politische Rahmenbedingungen. "Notwendig sind zum Beispiel bei der anstehenden Frequenzvergabe für 5G entsprechende regionale Frequenzen als auch Datenhoheit."

Die Bundesnetzagentur verneint in einem an ihren Beirat versandten Dokument eine Diensteanbieter- und MVNO-Verpflichtung der künftigen 5G-Frequenzinhaber ebenso wie eine Verpflichtung zum National Roaming sowie zum Infrastruktur-Sharing. Stattdessen setzt die Regulierungsbehörde auf ein Verhandlungsgebot zwischen Drittanbietern und den künftigen Frequenzinhabern, die aber nicht zwingend zu einem Abschluss führen müssen. Ein Eingreifen der Behörde soll nur dann möglich sein, wenn gegen das Diskriminierungsverbot zum Schutze des Wettbewerbs verstoßen wird.



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|=H 13. Sep 2018

Gerade deswegen benötigt der National Roaming, weil das O2 Netz die geringste Abdeckung hat.

M.P. 12. Sep 2018

.... Weil der Staat damals unendlich viel Geld in das Apollo-Programm gepumpt hat ...


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