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Datenpanne: Angreifer missbrauchen frische Buchungsdaten von Booking.com

Einige Booking.com-Nutzer sind unmittelbar nach einer Buchung von Angreifern kontaktiert und zu einer Zahlung aufgefordert worden. Der Anbieter warnt.
/ Marc Stöckel
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Booking.com bestätigt verdächtige Aktivitäten in Verbindung mit Buchungsdaten. (Bild: LIONEL BONAVENTURE/AFP via Getty Images)
Booking.com bestätigt verdächtige Aktivitäten in Verbindung mit Buchungsdaten. Bild: LIONEL BONAVENTURE/AFP via Getty Images

Bei der Reisebuchungsplattform Booking.com hat es offenbar einen Sicherheitsvorfall gegeben. Der Plattformbetreiber informiert seine Nutzer derzeit per E-Mail(öffnet im neuen Fenster) über einen möglichen Missbrauch ihrer Buchungsdaten. Es drohen Kontaktaufnahmeversuche sowie Zahlungsaufforderungen durch die Angreifer. Betroffene erhalten für ihre Buchungen automatisch neue PINs.

"Wir haben kürzlich verdächtige Aktivitäten festgestellt", schreibt Booking.com in der E-Mail. Angreifer scheinen demnach an Buchungsdetails mit Namen, E-Mail-Adressen, Postanschriften, Rufnummern und weitere der jeweiligen Unterkunft mitgeteilte Daten gelangt zu sein und diese für gezieltes Phishing zu missbrauchen.

"Wenn Sie verdächtige E-Mails oder Anrufe erhalten haben, könnten diese von böswilligen Personen stammen, die vorgeben, die Unterkunft oder Booking.com zu vertreten", schreibt der Plattformbetreiber weiter. Den Angaben zufolge sind nur "einige Buchungen" betroffen, wobei Booking.com keine genauen Zahlen nennt. Auch ist unklar, wie die Angreifer überhaupt an die Daten gelangt sind.

Verdächtige Zahlungsaufforderungen

Auf Plattformen wie Reddit sind allerdings einige zu den Angaben von Booking.com passende Beschwerden von Nutzern zu finden(öffnet im neuen Fenster), die schildern, kurz nach einer abgeschlossenen Buchung verdächtige Anrufe und Chatnachrichten erhalten zu haben. Den Angreifern sollen dabei zahlreiche Buchungsdetails bekannt sein.

Den Angaben zufolge scheinen die Angreifer zu versuchen, Anwender zu einer Zahlung über eine externe Plattform zu verleiten. Booking.com warnt passend dazu in seiner Mail an Betroffene, und weist darauf hin, dass das Unternehmen Kunden niemals am Telefon oder per E-Mail, SMS oder Whatsapp um eine Herausgabe von Kreditkartendaten bitte oder zu einer von der Buchungsbestätigung abweichenden Zahlung auffordere.

Wer eine verdächtige Nachricht in Verbindung mit seiner Buchung erhält, sollte auf keinen Fall vorschnell einen darin enthaltenen Link anklicken und sich stattdessen beim Kundenservice von Booking.com erkundigen, ob die Korrespondenz echt ist. Weitere Sicherheitsempfehlungen für Nutzer der Plattform sind auf der Webseite des Anbieters(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Booking.com versichert zudem, seine Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kundendaten zu verbessern.


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