Datenpaket: Spotify-Kunden erhalten von der Telekom zusätzliches Datenvolumen
Wer die Spotify-Option bei der Telekom gebucht hat, belastet sein Datenvolumen trotz des gegenteiligen, ehemaligen Versprechens des Unternehmens. Grund sind die Albencover, die beim Suchen und Blättern heruntergeladen werden. Auch Wikipedia-Zugriffe für zusätzliche Informationen zu den Interpreten belasten die Datenvolumen.
Mittlerweile weist die Telekom darauf hin, dass sich manche Funktionen dennoch auf das monatliche Datenvolumen auswirken könnten. Ist dieses entsprechend des gebuchten Tarifs aufgebraucht, drosselt die Telekom die Geschwindigkeit massiv.
Nun habe die Telekom eine simple Abhilfe für das Problem geschaffen und schlage monatlich auf jeden Datentarif einfach 100 MByte Volumen auf, berichtet Mac&i(öffnet im neuen Fenster). Das dürfte in den meisten Fällen ausreichen, um die Zusatzinformationen zu laden.
Das Problem ist seit Juli 2014 bekannt. Warum T-Mobile erst jetzt reagiert, wurde nicht mitgeteilt.
Für das Vermarktungsmodell von Spotify hatte die Telekom bereits in der Vergangenheit Ärger auf sich gezogen. Kritiker argumentierten, der Konzern verletze mit der Kooperation die Netzneutralität. Spotify zahlt für das Zusatzvolumen Geld an das Bonner Unternehmen. Die Option hatte dem Musikdienst in Deutschland bei der Expansion geholfen.
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