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Datennutzung und Telefonie: Telekom meldet starken Anstieg in Silvesternacht

Besonders der Upload von Daten ist zum Jahreswechsel bei der Telekom angewachsen. Hier wurde eine Verdoppelung gemessen.
/ Achim Sawall
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Die Silvesternacht bei der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)
Die Silvesternacht bei der Telekom Bild: Deutsche Telekom

In der Silvesternacht stieg die Datenmenge im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom im Vergleich zum Vorjahr um fast 35 Prozent an. Das gab der Netzbetreiber am 2. Januar 2025 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Zwischen 20 Uhr und 3 Uhr wurden rund 3.900 Terabyte Daten übertragen. Im vergangenen Jahr waren es noch 2.900 Terabyte.

Besonders hoch war der Datenverkehr wieder in der ersten Stunde des Jahres. Dabei war insbesondere der Upload-Anteil höher als sonst üblich. In der ersten Stunde des neuen Jahres war dieser Wert doppelt so hoch wie in einer normalen Nacht.

Leichter Rückgang bei den Notrufen

Deutschland hat außerdem viel telefoniert. Zwölf Millionen Telefonate liefen in der Silvesternacht durch das Mobilfunknetz der Telekom, ähnlich wie zum vergangenen Jahreswechsel. In einer normalen Nacht sind es etwa fünf Millionen. Fast die Hälfte der Silvester-Anrufe gab es zwischen null und 1 Uhr. In dieser Stunde waren es fast zwanzigmal so viele Telefonate wie normalerweise um diese Zeit.

Auch per SMS haben sich die Menschen ein frohes neues Jahr gewünscht. In der Stunde bis 1 Uhr liefen 800.000 SMS über das Netz der Telekom. Das sind 60 Prozent mehr, als normalerweise verschickt werden.

Insgesamt wurden in der Silvesternacht gut 62.000 Notrufe in den Netzen der Telekom abgesetzt. Die Zahl liegt damit leicht unter dem Level des Vorjahres. Dabei kommen mehr Notrufe über das Mobilfunknetz an. Die meisten Notrufe in der Silvesternacht gab es zwischen 0:10 Uhr und 0:15 Uhr: In diesen fünf Minuten gingen knapp 2.000 ein.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin erklärte, dass es weniger Brände und keine massive Ausschreitung gegeben habe, dennoch sei es keine friedliche Silvesternacht gewesen, sagte GdP-Sprecher Benjamin Jendro im .


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