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Datennutzung für KI-Modelle: Google nutzt Suchmedien für KI-Training

Google erfasst Bilder, Audio und Videos aus Suchdiensten für KI-Modelle. Die Speicherung hängt aber von bestehenden Aktivitätseinstellungen ab.
/ Nils Matthiesen
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Google nutzt Medien für KI. (Bild: ICOLAS MAETERLINCK / BELGA MAG / Belga / AFP via Getty Images)
Google nutzt Medien für KI. Bild: ICOLAS MAETERLINCK / BELGA MAG / Belga / AFP via Getty Images

Wie Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) berichtet, hat Google die Bedingungen(öffnet im neuen Fenster) für seine Suchdienste angepasst und integriert nun nutzergenerierte Medien in das Training seiner KI-Modelle.

Die Änderung betrifft Dateien, Bilder sowie Audio- und Videoaufzeichnungen, die Anwender bei der Nutzung verschiedener Google-Produkte hochladen oder erstellen. Zu den von Google definierten Search Services gehören Search, Maps, Shopping, Flights, Hotels, Translate und News. Dabei fungieren Interaktionsformen wie Google Lens, die Sprachsuche oder Search Live als Schnittstellen, über die diese Medien erfasst werden.

Die neuen Einstellungen zur Search Services History übernehmen den Status quo der bisherigen Web- und App-Aktivitätseinstellungen. War die Web- und App-Aktivität zuvor deaktiviert, bleibt auch die Search Services History standardmäßig inaktiv. Nutzer, die bereits eine aktive Web- und App-Aktivität beziehungsweise Suchpersonalisierung in ihrem Konto hatten, sind dagegen automatisch in die Mediensammlung für das KI-Training eingeschlossen.

Nach Unternehmensangaben dient diese Datenerfassung dazu, die Google-Dienste bereitzustellen, zu entwickeln und zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf generative KI-Modelle. Google weist darauf hin, dass die Datenverarbeitung teilweise durch menschliche Prüfer unterstützt wird.

Verwaltung der Datenschutzeinstellungen

Nutzer können die Verwendung ihrer Medien für das KI-Training also steuern – allerdings ist der neue Eintrag Search Services History mit der zugehörigen Save-Media-Option bei vielen Konten noch nicht sichtbar, da Google die Umstellung schrittweise über mehrere Monate ausrollt.

Bis der neue Bereich erscheint, lässt sich die Mediensammlung nur indirekt über die bestehenden Einstellungen von Web-&-App-Aktivitäten(öffnet im neuen Fenster) unterbinden, etwa durch Deaktivieren des Menüpunktes Sprach- und Audioaktivitäten einschließen oder der gesamten Web- und App-Aktivität. Erscheint der neue Bereich, lässt sich Save Media dort gezielt deaktivieren.


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