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Datenleck stoppt KI-Training: Meta setzt Überwachung seiner Angestellten aus

Meta-Angestellte haben zuvor gegen die Praxis protestiert, dass Tastaturanschläge und Bildschirminhalte für KI-Trainings aufgezeichnet wurden.
/ Mike Faust
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Luftaufnahme des Meta-Hauptsitzes in Menlo Park, Kalifornien, USA (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Luftaufnahme des Meta-Hauptsitzes in Menlo Park, Kalifornien, USA Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Der Technologiekonzern Meta hat ein Programm gestoppt, das Tastaturanschläge und Bildschirminhalte von Angestellten erfasst, um damit KI-Modelle zu trainieren. Wie The Guardian berichtet(öffnet im neuen Fenster), hatten zuvor mehr als 1.600 Angestellte eine Petition unterzeichnet, um gegen diese Praxis zu protestieren.

Zum Stopp des Programms führten aber nicht die Mitarbeiterproteste, sondern ein Datenleck, durch welches die gesammelten Daten für jeden innerhalb des Unternehmens einsehbar waren. In einem internen Sicherheitshinweis wurde darauf hingewiesen, dass Datentabellen offen lägen, die unter anderem vollständige Prompts, Transkriptionen, private Unterhaltungen und Personen- sowie Leistungsdaten enthielten.

In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es dazu: "Wir haben dieses Programm sorgfältig unter Berücksichtigung von Datenschutzvorkehrungen konzipiert. Obwohl uns derzeit keine Hinweise darauf vorliegen, dass Meta-Mitarbeiter unbefugt auf Daten zugegriffen haben, setzen wir das Programm aus, während wir den Sachverhalt untersuchen."

Bedenken wegen Privatsphäre und fehlendem Vertrauen am Arbeitsplatz

Mit dem internen Tool Model Capability Initiative (MCI) sammelte Meta tiefgreifende Daten von den Arbeitscomputern seiner Angestellten. Dabei wurden Tastenanschläge, Mausklicks und Bildschirminhalte aufgezeichnet. Meta-Chef Zuckerberg vertrat dabei die Ansicht, dass KI-Modelle am besten lernen, "wenn sie wirklich klugen Menschen dabei zusehen, wie sie Dinge tun".

Er betonte dabei, dass die durchschnittliche Intelligenz eines Meta-Angestellten deutlich über dem liege, was an Trainingsmaterial hätte eingekauft werden können. Die Belegschaft kritisierte, dass das Sammeln und Zweckentfremden dieser Daten ernste Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre, der fehlenden Zustimmung der Angestellten und des Vertrauens am Arbeitsplatz aufwerfe. Als Entgegenkommen erlaubte das Unternehmen den überwachten Angestellten, das Tracking aller Maus- und Tastatur-Aktionen für 30 Minuten zu pausieren.


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