• IT-Karriere:
  • Services:

Datenleck: Flink die Kundendaten abgefragt

Der Lieferdienst Flink will Einkäufe in 10 Minuten ausliefern - bei den Kundendaten war er noch schneller.

Artikel veröffentlicht am ,
Datenleck und Smoothi, aber Flink.
Datenleck und Smoothi, aber Flink. (Bild: Flink)

"Ein Einkauf geliefert in 10 Min.", wirbt das Startup Flink für seine gleichnamige App, mit der in mehreren Großstädten Lebensmittel bestellt werden können. Die Projektgruppe Zerforschung hat einen Smoothie bestellt und die App untersucht. Dabei konnte die Gruppe problemlos die Bestellungen und Adressdaten anderer Kunden einsehen. Eine Sicherheitslücke.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. DE-CIX Management GmbH, Frankfurt

Mit einem Machine-in-the-Middle-Proxy (MitM) liest die Projektgruppe die Kommunikation der App mit. Dabei handelt es sich vor allem um Datenbankabfragen. Über einen in der App hinterlegten Autorisierungs-Token konnten sie sich direkt mit dem Flink-Server verbinden und die Datenbank abfragen - zum Beispiel die Anzahl aller Bestellungen (3.953) oder die Bestellungen selbst.

Auch der bestellte Smoothie taucht in der Datenbank auf: "Zu sehen sind Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, letzte 4 Stellen der Kreditkarte und was bestellt wurde", schreibt die Projektgruppe. Über die offene API von Flink hätten auch die Details von allen 4.000 Bestellungen der letzten Monate samt Kundendaten abgefragt werden können.

Flink meldet Datenleck an Datenschutzbeauftragte

Die Projektgruppe meldete ihren Fund an Flink. Daraufhin wurde die Sicherheitslücke innerhalb eines Tages geschlossen und die Kundschaft sowie die Berliner Landesdatenschutzbeauftragte über das Datenleck informiert. Dabei wurde allerdings nicht erwähnt, dass neben den Bestandsdaten auch die Bestellungen abgerufen werden konnten.

Golem Akademie
  1. IT-Sicherheit für Webentwickler
    31. Mai - 1. Juni 2021, online
  2. Microsoft 365 Security Workshop
    9.-11. Juni 2021, Online
Weitere IT-Trainings

"Wir finden: Wer mit personenbezogenen Daten arbeitet, muss diese ausreichend sichern. Startups können dabei keinen Welpenschutz für sich reklamieren. Wenn das Produkt marktreif genug ist, um Kundendaten zu speichern, muss es auch reif genug sein, diese für sich zu behalten", schreibt Zerforschung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (aktuell u. a. Brothers - A Tale of Two Sons für 2,75€, Imperator: Rome für 9,50€, Little...
  2. 5,99€
  3. 34,99€

WalterSobchak 12. Mär 2021 / Themenstart

Ich meine gut, dass viele Apps immer noch "client secrets" in bundles speichern für...

Dystopinator 11. Mär 2021 / Themenstart

es war schon vor jahrzehnten üblich immer schön verluste zu schreiben und die gewinne in...

wHiTeCaP 11. Mär 2021 / Themenstart

Wenn sie das nach der Meldung der Sicherheitslücke nicht getan hätten, wäre es durch...

AntonZietz 11. Mär 2021 / Themenstart

Nein, keine Rumänischen Investoren, sondern: Target Global , Northzone, Cherry Ventures...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial

Wir zeigen, wie sich ein altes Bild schnell kolorieren lässt - ganz ohne Photoshop.

Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /