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Namensgeber für Googles Algorithmus: Brötchen, oder auf schweizerdeutsch Brötli
Namensgeber für Googles Algorithmus: Brötchen, oder auf schweizerdeutsch Brötli (Bild: National Institutes of Health, Public Domain)

Datenkompression: Curl-Entwickler macht Brotli einfach verwendbar

Namensgeber für Googles Algorithmus: Brötchen, oder auf schweizerdeutsch Brötli
Namensgeber für Googles Algorithmus: Brötchen, oder auf schweizerdeutsch Brötli (Bild: National Institutes of Health, Public Domain)

Um den neuen Kompressionsalgorithmus Brotli von Google einfach in dem Werkzeug Curl verwenden zu können, hat dessen Maintainer nun einen Wrapper für Brotli erstellt. Die so entstandene Bibliothek sollte sich auch leicht von anderen Projekten weiterverwenden lassen.

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"Wie sich herausstellt, schreibt das Brotli-Team seinen Code nur so, dass dieser mit deren eigenen Werkzeugen gelinkt werden kann", stellt der bei Mozilla angestellte Maintainer und Hauptentwickler von Curl, Daniel Stenberg in seinem Blog, fest. Weiter heißt es, das Team von Google stelle keine Bibliothek bereit und mache eine Installation sowie Weiterverwendung von Dritten nicht leicht. Deshalb hat Stenberg nun einen Wrapper für den neuen Kompressionsalgorithmus Brotli erstellt.

Die Arbeiten daran sind zunächst ziemlich eigennützig. So schreibt Stenberg, er würde Brotli gern als Content-Encoding in Curl unterstützen. Dies sei theoretisch sehr einfach, da hierfür nur ein wenig zusätzlicher Code nötig sei, der die Brotli-Bibliothek ausfindig mache und deren Funktionen dann entsprechend nutze. Den Ausführungen von Stenberg zufolge ist diese Vorgehensweise von Google so wohl derzeit aber eben nicht vorgesehen.

Doch das von Stenberg gestartete Projekt Libbrotli ermöglicht genau das. Dafür habe er nur ein paar Dateien wie die Anbindung an ein Build-System erstellt, sodass letztlich je eine Bibliothek für das De- sowie für das Encoding erstellt wird. Dabei handele es sich überhaupt nicht um eigenen Code, es sei auch nichts Kompliziertes oder besonders Ausgefallenes. Schließlich werde sämtlicher Upstream-Code von Google benutzt.

Damit könne sich Stenberg nun aber letztlich seinem eigentlichen Ziel widmen und eine Brotli-Anbindung für Curl erarbeiten. Diese einfache Integration könnte auch weiteren Projekten helfen, Brotli zu nutzen. Der Entwickler hofft, dass das Brotli-Team diese Bibliotheken irgendwann selbst zur Verfügung stellt. Doch bis es soweit sei, werde er sein Projekt weiterpflegen.


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xeniac.at 02. Okt 2015

Ganz einfach. Es ist kein win kompressionsalgorithmus, sondern ein Plattform unabhängiger...



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