Datendiebstahl: Angeblicher Tesla-Saboteur will Whistleblower sein

Der von Tesla unter anderem wegen Datendiebstahl und Sabotage verklagte Ex-Mitarbeiter beschuldigt den Hersteller weiterhin, beschädigte Akkus in das Model 3 verbaut zu haben und bestreitet, die Infrastruktur gehackt zu haben.

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Tesla streitet sich öffentlich mit Ex-Mitarbeiter.
Tesla streitet sich öffentlich mit Ex-Mitarbeiter. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Tesla hat einen Mitarbeiter beschuldigt, sich von den Arbeitsplätzen seiner Kollegen in interne Systeme gehackt zu haben, um seine Spuren zu verbergen. Er soll dabei Daten an Dritte gesendet und der Presse Falschnachrichten zugespielt haben. Nun hat der Beschuldigte den Spieß umgedreht und behauptet, ein Whistleblower zu sein, der auf Missstände bei Tesla hinweisen will.

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Gegenüber dem Sender CNN teilte der mutmaßliche Täter mit, dass er angegriffen werde, weil er ein Whistleblower sei. Er habe sich nicht in das System gehackt. Die Hintergründe zu den Daten, die er sammelte, seien so gravierend, dass er sich den Medien anvertrauen musste.

Der Washington Post händigte der Beschuldigte einen Screenshot von einem E-Mail-Verkehr mit Elon Musk aus, in dem er Musk zu bedrohen scheint. Die punktierten Akkuzellen werden darin nicht explizit erwähnt, aber das nach Angaben des Beschuldigten übermässige Ausschussvolumen, das bei der Produktion anfalle. Außerdem berichtet der mutmaßliche Saboteur allgemein von Sicherheitsbedenken. In einem Punkt gibt er sogar zu, Dokumente erlangt zu haben.

Damit hat die Geschichte noch kein Ende gefunden. Ein Freund des Beschuldigten informierte Tesla, dass dieser im privaten Gespräch gedroht habe, in die Tesla Gigafactory zu gehen und dort zu schießen. Nach Angaben des Senders CNBC wurde die Polizei informiert, die zusammen mit Tesla Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in der Gigafactory ergriff. Das örtliche Sheriff-Department fand jedoch heraus, dass es keine glaubwürdige Bedrohung gab und wollte laut CNBC keine weiteren Angaben vor Abschluss der Ermittlungen machen.

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