• IT-Karriere:
  • Services:

Datenbrille: Microsoft arbeitet an Konkurrenz zu Google Glass

Microsoft beantragt ein Patent für eine Datenbrille, die ähnliche Funktionen wie Google Project Glass bieten soll. Doch die Brille bietet weit weniger als das Konkurrenzprodukt.

Artikel veröffentlicht am ,
Abbildung aus dem Patentantrag
Abbildung aus dem Patentantrag (Bild: Microsoft)

Microsoft hat beim US-Patentamt USPTO Schutzrechte für eine Datenbrille beantragt, die an Google Project Glass erinnert. Laut Microsoft hat die Brille weit weniger Funktionen als das Project Glass und soll dem Besucher einer Veranstaltung lediglich zusätzliche Daten liefern.

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. HEGLA GmbH & Co. KG, Beverungen

Das Patent wurde am 20. Mai 2011 eingereicht und am 22. November 2012 veröffentlicht.

Der Internetkonzern Google wird seine Brille mit Display und Kamera, die unter dem Namen Project Glass entwickelt wird, Anfang 2013 ausliefern. Die Brille besitzt ein Mikrodisplay, mit dem sich der Nutzer Informationen anzeigen lassen kann, ohne dass die Sicht blockiert wird, und eine Kamera. Die derzeitigen Prototypen sollen leichter als eine herkömmliche Sonnenbrille sein. Project Glass bietet Funktionen wie Navigation, Telefonieren, Videotelefonate, Livestream, SMS, Chat, Adress- und Terminverwaltung und einen MP3-Player. Die Datenbrille soll sich mit Kopfbewegungen, Spracheingabe und Touchpad steuern lassen. Chipsätze für GPS und UMTS sind enthalten. Die Brille wird rund 1.500 US-Dollar kosten und sich erst einmal nur an Entwickler richten.

Im Juni 2012 gab es bereits einen unbestätigten Bericht über "Fortaleza Glasses" von Microsoft. Ein Dokument, das von Microsoft stammen soll, nannte neben einer neuen Microsoft-Spielekonsole auch die Microsoft-Brille. Auf Betreiben von einer für Microsoft arbeitenden Rechtsanwaltskanzlei wurde die Datei bei Scribd entfernt.

Danach wollte Microsoft im Jahr 2014 die erste Version der Fortaleza Glasses auf den Markt bringen. 2015 könnte dann dem Dokument zufolge eine Variante folgen, die für den mobilen Einsatz über Mobilfunknetze gedacht ist und dann auch unterwegs kontextuelle Infos zu im Sichtfeld des Nutzers befindlichen Objekten und Orten einblendet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-40%) 35,99€
  2. 9,49€
  3. 37,49€
  4. (-72%) 16,99€

xUser 02. Jan 2013

Ich kann die Entscheidung nicht finden. Kannst du bitte mal ein Aktenzeichen posten...

stuempel 23. Nov 2012

+1

Tarkin 23. Nov 2012

Richtig. Es geht hier um Augmented Reality. Da kann man schnell glauben das immer nur...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

    •  /