Abo
  • Services:

Datenbrille: Google Glass kehrt als Business-Variante zurück

Alphabet hat zwei Jahre lang an einer Geschäftsversion seiner Datenbrille Google Glass gearbeitet, jetzt präsentiert das Unternehmen das Gerät offiziell. Die neue Glass richtet sich explizit an Unternehmen und soll im verarbeitenden Gewerbe als auch im Gesundheitssektor angewendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Google Glass im Einsatz bei DHL
Die Google Glass im Einsatz bei DHL (Bild: Alphabet)

Alphabet hat über sein Tochterunternehmen X offiziell die Geschäftsversion der Google Glass vorgestellt. Die Google Glass Enterprise Edition wurde dem X-Team zufolge seit zwei Jahren in begrenzter Stückzahl in einigen Unternehmen in den USA eingesetzt und parallel dazu weiterentwickelt.

  • Auch Ärzte sollen die neue Glass verwenden. (Bild: Alphabet)
  • Die Google Glass bei DHL (Bild: Alphabet)
  • Die Google Glass Enterprise Edition (Bild: Alphabet)
  • Die neue Google Glass im Einsatz in einer Fabrik (Bild: Alphabet)
Die Google Glass Enterprise Edition (Bild: Alphabet)
Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Die neue Glass basiert auf dem Modell, das Google im Juni 2012 vorgestellt hat. Die Brille war damals als Konzept präsentiert worden, hatte allerdings den Consumer-Bereich im Fokus. Das jetzt vorgestellte Modell soll nicht mehr für den Endverbraucher sein, sondern nur noch für Unternehmen.

Neue Glass soll in verschiedenen Branchen eingesetzt werden können

X stellt die neue Glass unter anderem im Zusammenhang mit einem Landmaschinenhersteller in den USA, DHL, General Electrics und der Gesundheitsbranche vor. Insgesamt sollen in der Testphase über 50 Unternehmen die Google Glass in ihren Arbeitsablauf integriert haben.

Die Brille soll dem Träger bei der täglichen Arbeit helfen und beispielsweise Handbücher und Nachschlagewerke verzichtbar machen. Im Gesundheitswesen soll die Brille beispielsweise Ärzten Einblick in die Krankenakte geben.

Diese Konzepte sind nicht neu und wurden bereits in der Vergangenheit als möglicher Einsatzzweck für die Google Glass erdacht. In den vergangenen zwei Jahren hat X das Feedback der Unternehmen genutzt, um für die Enterprise Edition der Brille spezielle Software zu entwickeln. Auch beim Design und der verwendeten Technik soll es Verbesserungen gegeben haben, der Hersteller nennt bezüglich der technischen Details allerdings keine näheren Details. Die Akkulaufzeit soll länger als beim vorigen Modell sein.

Vertrieb über Netzwerk von spezialisierten Partnern

Die Enterprise Edition der Google Glass wird weltweit über ein Netzwerk von Partnern erhältlich sein. Dies umfasst mit Ubimax und Picavi auch zwei Partner in Deutschland. Einen Preis für die Brille hat Alphabet nicht angegeben, hier wird es wahrscheinlich darauf ankommen, wie der Kunde die Glass konfiguriert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

superdachs 20. Jul 2017

"Datenbrillen" sind nicht Google, nur Google-Glass ist Google Datenschutz dürfte...

superdachs 20. Jul 2017

Also einen PKW kann jeder doofkopp reparieren. Das ist ein Auto und kein...

theonlyone 19. Jul 2017

Das sind keine "Probleme" , es ist schlichtweg einfacher. Natürlich kannst du alles per...


Folgen Sie uns
       


Sony ZG9 angesehen (CES 2019)

Sony hat auf der CES 2019 mit dem ZG9 seinen ersten 8K-Fernseher vorgestellt.

Sony ZG9 angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /