Datenbrille: Google Glass erscheint nicht mehr dieses Jahr

Der Erscheinungstermin wird verschoben, Firmen pausieren die Entwicklung oder springen ganz ab: Die Zukunft von Google Glass scheint ungewiss. Falls Endkunden die Datenbrille irgendwann kaufen können, dürften viele App-Entwickler schon aufgegeben haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Datenbrille Glass
Die Datenbrille Glass (Bild: Google)

Keine guten Aussichten für Googles Datenbrille Glass: Auch der zweite anvisierte Verkaufsstart für die Computerbrille werde nicht eingehalten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Wohl erst irgendwann im kommenden Jahr werde es Glass für Endkunden geben, wird ein Google-Insider zitiert. Google will keinen neuen Termin für den Verkaufsstart nennen. Das Unternehmen wolle erst mit dem Verkauf beginnen, wenn das Produkt definitiv fertig sei, hieß es.

  • Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Aviator Graphite (Bild: Google)
  • Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Navigator Orchid Mist (Bild: Google)
  • Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Shiny Elderberry (Bild: Google)
Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Navigator Orchid Mist (Bild: Google)
Stellenmarkt
  1. Test Automatisierer (m/w/d) IT
    M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Stadt Nürtingen, Nürtingen
Detailsuche

Ursprünglich wollte Google die Datenbrille schon seit 2013 verkaufen, hatte dann aber im Frühjahr 2013 verkündet, damit erst im Jahr 2014 zu beginnen. Googles zögerliches Verhalten bezüglich der Glass-Markteinführung zeigt bereits seine negativen Seiten: Viele Firmen haben die Entwicklung von Glass-Apps pausiert oder ganz eingestellt.

Entwickler verlieren das Interesse

Reuters hat mit 16 App-Entwicklern gesprochen, neun von ihnen haben die Entwicklung für Glass vorerst gestoppt. Nach Ansicht vieler App-Entwickler sei Glass nur für einen spezialisierten Einsatz geeignet, berichtet die Agentur. Sie erwarteten nicht, dass sich die Datenbrille im Massenmarkt durchsetzen werde.

  • Google Glass Split (Bild: Google)
  • Google Glass Thin (Bild: Google)
  • Google Glass Bold (Bild: Google)
  • Google Glass Curve (Bild: Google)
  • Google Glass Edge (Bild: Google)
  • Google Glass Classic (Bild: Google)
  • Google Glass Active (Bild: Google)
Google Glass Classic (Bild: Google)

In den vergangenen Monaten haben einige der Glass-Entwickler Google verlassen: neben dem leitenden Entwickler, Babak Parviz, auch der leitende Techniker, Adrian Wong. Dennoch beteuerte Google, weiterhin zu Glass zu stehen. Derzeit sollen Hunderte Mitarbeiter an der Weiterentwicklung der Datenbrille beteiligt sein.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Entwickler und Tester können seit einer Weile eine Betaversion der Datenbrille Glass Explorer Edition kaufen - für einen stolzen Preis von 1.500 US-Dollar. Die Glass hat über dem rechten Auge ein kleines Display und ist mit einer Kamera und einem Mikrofon bestückt. Mit der Kamera lassen sich nahezu unbemerkt Fotos machen. Die Brille kann eine Internetverbindung aufbauen und darüber Zusatzinformationen beziehen, die dann im Display erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Peter Brülls 17. Nov 2014

Eine Uhr mit Augmented Reality wäre ja auch ein bisschen seltsam... Und nun mal im...

alexmh 17. Nov 2014

...selbst wenn ein Modell die Brille trägt. Viel zu kurze Akkulaufzeit und die Tatsache...

Garius 17. Nov 2014

Immerhin ehrlich ;)

raskani 17. Nov 2014

Fällt etwas auf? Bei allen sind irgend welche Top-Leute ausgestiegen! Freuen wir uns auf...

deus-ex 17. Nov 2014

Ich denke auc nicht das Head Up Display an sich schietern werden. Km/h anzeige usw im...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Internet im Van
Mein perfekt funktionierendes Wald-Office

In meinem Büro auf Rädern gibt es sechs Internetverbindungen. Sieben, wenn Starlink dazukommt. Habe ich damit das beste Internet Australiens?
Eine Anleitung von Geoffrey Huntley

Internet im Van: Mein perfekt funktionierendes Wald-Office
Artikel
  1. Microsoft: Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro
    Microsoft
    Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro

    Microsoft bringt wie angekündigt einen Minikühlschrank im Design der Xbox Series X auf den Markt, der auch nach Deutschland kommen wird.

  2. Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
    Drucker
    Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

    In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

  3. Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin
    Silicon Valley
    Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

    Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair, bis zu 40 Prozent auf Sharkoon • LG-TVs & Monitore zu Bestpreisen (u. a. Ultragear 34" Curved FHD 144Hz 359€) • Bosch-Werkzeug günstiger • Dell-Monitore günstiger • Mehrwertsteuer-Aktion bei MM: 19% auf viele Produkte [Werbung]
    •  /