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Fujitsus Datenbrille projiziert das Bild direkt auf die Netzhaut des Nutzers.
Fujitsus Datenbrille projiziert das Bild direkt auf die Netzhaut des Nutzers. (Bild: Petr Novák/Wikipedia)

Smartglass: Fujitsus Datenbrille projiziert Bild auf Netzhaut

Fujitsus Datenbrille projiziert das Bild direkt auf die Netzhaut des Nutzers.
Fujitsus Datenbrille projiziert das Bild direkt auf die Netzhaut des Nutzers. (Bild: Petr Novák/Wikipedia)

Statt eines separaten Displays projiziert Fujitsus neue Datenbrille das Bild direkt auf die Netzhaut des Benutzers - eine ähnliche Technik wie bei der Avegant Glyph. Es gibt bereits einen ersten Prototyp der Brille, die als Sehhilfe gedacht ist.

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Fujitsu hat nach Angaben der Internetseite PCWorld.com in dieser Woche einen Prototyp seiner neuen Datenbrille vorgestellt. Anders als etwa die Google Glass oder die Smartglasses von Sony zeigt Fujitsus Modell das Bild nicht auf einem kleinen Display oder auf die Brillengläser gespiegelt an.

Netzhaut statt Display

Stattdessen setzt Fujitsu auf Netzhautprojektion: Das Bild wird direkt ins Auge auf die Retina des Nutzers geworfen. Im linken Brillenbügel ist der entsprechende Projektor eingebaut, der die für die Augen unschädliche Projektion auf zwei kleine Spiegel wirft. Diese leiten das Bild dann auf die beiden Augen des Trägers um. Fokussiert werden muss das Bild nicht. Eine vergleichbare Technik verwendet Avegant in seiner Glyph-Brille.

Laut PCWorld.com soll sich Fujitsus Datenbrille mit einem Smartphone verbinden lassen. Dann sollen Nutzer etwa Internetseiten lesen oder andere Informationen einsehen können. In die Brille ist zudem eine kleine Kamera eingebaut, deren Bild sich der Nutzer ebenfalls auf die Netzhaut projizieren lassen kann.

Entwickelt als Sehhilfe

Fujitsu hat seine Brille als Sehhilfe entwickelt: Das projizierte Kamerabild soll Personen helfen, die über eine eingeschränkte Sicht verfügen. Das aufs Auge geworfene Bild wird laut PCWorld.com als kleines Bild im linken Auge angezeigt - inwieweit dessen Position variabel ist, ist unklar. Sind die Spiegel nicht korrekt justiert, soll das Bild schwer zu erkennen sein.

Fujitsus Datenbrille soll im März 2016 erscheinen, der Preis soll 2.000 US-Dollar betragen. Die Brille soll als Sehhilfe vermarktet werden und in Japan, den USA und Europa erhältlich sein.


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TheBigLou13 13. Mai 2015

Wie läuft das ab mit der Augenbewegung? Wird das bild einfach großflächig aufs ganze Auge...

diedmatrix 13. Mai 2015

Haha genau! xD Dazu passend immer wieder gut: https://www.youtube.com/watch?v=eJyMEkb_8to

crack_monkey 12. Mai 2015

Wenn ich es korrekt verstanden habe wird das Bild direkt auf die Netzhaut übertragen...

tk (Golem.de) 12. Mai 2015

Eine ganz großartige, übrigens. Lang lebe Ensign Robin Lefler.

thecrew 12. Mai 2015

Die letzten Brillen mit der Technik waren ja ziemlich bescheiden... 640x480 oder so....



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