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Datenbank: Oracle Database 12c ist fit für die Cloud

Oracle hat ein neues Major-Release seines Hauptprodukts veröffentlicht, Oracle Database 12c. Eine neue Multitenant-Architektur soll dafür sorgen, dass mehrere Datenbanken zu einer zusammengefasst werden können, ohne dass Applikationen dafür verändert werden müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
Oracle-Chef Larry Ellison
Oracle-Chef Larry Ellison (Bild: Stephan Lam/Reuters)

"Die erste Datenbank, die für die Cloud entwickelt wurde", so bezeichnet Oracle sein neues Datenbank-Management-System Oracle Database 12c. Rund 500 Neuerungen bietet die neue Software, in die 2.500 Mannjahre Entwicklungszeit und 1,2 Millionen Stunden an Testzeit investiert wurden.

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Die größte Neuerung stellt die neue Multitenant-Architektur dar. Damit lassen sich mehrere Datenbanken zu einer zusammenfassen, so dass sie aus Sicht von Applikationen wie eine herkömmliche Oracle-Datenbank erscheinen. Die so zusammengefassten Datenbanken lassen sich wie eine Datenbank verwalten, die Daten liegen aber weiterhin isoliert voneinander auf verschiedenen Systemen.

Auch Patches und Updates müssen nur noch über den Multitenant-Container eingespielt werden, was die Verwaltung der Systeme vereinfachen soll. Ähnliches gilt auch für Backups, die nur noch über den Multitenant-Container erstellt werden müssen. Dennoch soll es möglich sein, beim Ausfall einzelner Datenbanksysteme diese auch einzeln wiederherzustellen. Neue Datenbanken, die einem Multitenant-Container zugewiesen werden, werden von diesem automatisch und schnell gefüllt.

Automatische Optimierung

Darüber hinaus überwacht die Oracle Database 12c in einer Heat-Map, welche Tabellen wie aktiv genutzt werden. Dies soll Administratoren aufzeigen, wie eine Datenbank im Zeitverlauf genutzt wird, um dann Regeln festzulegen, nach denen Daten automatisch komprimiert werden. So kann dafür gesorgt werden, dass ältere Daten, die sich kaum mehr ändern, stärker komprimiert werden, während neue Daten, die sich noch häufig ändern, in einer High-Performance Tier gespeichert werden.

Für mehr Sicherheit soll unter anderem eine neue Herausgaberegel sorgen. So kann die Datenbank so eingestellt werden, dass Daten wie Kreditkartennummern nicht komplett an eine Applikation herausgegeben werden, sondern schon von der Datenbank nur auf die letzten vier Ziffern verkürzt weitergereicht werden.

Auch stellt das System Analysen zu den verwendeten Rechten bereit. Das soll es einfacher machen, die Nutzern gewährten Rechte auf das wirklich Notwendige zu beschränken.

Hohe Verfügbarkeit

Die Global Data Services stellen Load-Balancing und Failover für global verteilte Datenbanken bereit. Data Guard Far Sync erstellt eine Standby-Datenbank, die beliebig weit von der eigentlichen Datenbank platziert werden kann, ohne die Performance der Datenbank zu reduzieren. Dazu werden Änderungen an den Daten synchron an eine Instanz weitergegeben, die diese dann ansynchron an einen Remote-Standby-Server weiterreicht.

Zur Analyse großer Datenbanken solle die Oracle Database 12c eine verbesserte Mapreduce-Unterstützung bieten, die auch das Matching von SQL-Mustern erlaubt. Zudem gibt es bessere, in die Datenbank integrierte Voraussage-Algorithmen und eine bessere Integration mit R.

Die Oracle Database 12c steht ab sofort über das Oracle Technology Network (OTN) zum Download bereit.



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Tragen 05. Jul 2013

A string of zero length ('') is not equivalent to a NULL value. According to the ANSI SQL...

freddypad 02. Jul 2013

Wenn wir schon bei "sinnvollen" Fragen sind: Warum MySQL wenns PostgreSQL gibt? Warum...

non_sense 02. Jul 2013

Lesen, verstehen, schreiben ... -.-


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