Abo
  • Services:

Datenbank: Microsofts privater Bugtracker ist 2013 gehackt worden

Es ist erst der zweite bekannte Angriff dieser Art: Microsofts interner Bugtracker ist im Jahr 2013 gehackt worden. Unklar ist, ob und welche Informationen über Sicherheitslücken die Angreifer dabei erbeuten konnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsofts privater Bugtracker war im Jahr 2013 kompromittiert.
Microsofts privater Bugtracker war im Jahr 2013 kompromittiert. (Bild: The Conmunity - Pop Culture Geek/CC-BY 2.0)

Microsofts interner Bugtracker ist vor rund vier Jahren von einem angeblich sehr erfahrenen Angreifer gehackt worden. Das berichtet Reuters unter Berufung auf fünf ungenannte ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens. Microsoft hat den Hack bislang öffentlich nicht bestätigt, nach der Erkennung soll der Fehler schnell behoben worden sein.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum München
  2. über experteer GmbH, deutschlandweit (Home-Office)

Die Datenbank enthielt nach Angaben von Reuters Informationen über gefundene, ungepatchte Sicherheitslücken. Möglicherweise konnten Angreifer damit neben den Informationen über die Schwachstellen selbst auch Rückschlüsse auf Problemlösungsstrategien und Entwicklungsschritte von Microsoft erhalten.

Microsoft kommentierte das angebliche Sicherheitsproblem auch auf konkrete Anfrage von Reuters nicht genau, widersprach der Darstellung aber auch nicht. In dem Statement heißt es: "Unsere Sicherheitsteams überwachen Cybergefahren aktiv, um uns zu helfen, die richtigen Prioritäten zu setzen um unsere Kunden zu schützen." Das Unternehmen hatte im Jahr 2013 lediglich einen Einbruch bestätigt, aber keinerlei Details über Umfang und Ziel der Angriffe bekanntgegeben.

Datenbank wurde nach Einbruch komplett isoliert

Nachdem der Einbruch entdeckt wurde, soll Microsoft das System vom restlichen Firmennetzwerk komplett abgekoppelt und den Zugang beschränkt haben. Zudem sei eine verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt worden. Die Angriffe sollen auf das Konto einer Gruppe gehen, die seit mindestens 2011 Unternehmensnetzwerke angreift und unter den Namen Morpho, Butterfly und Wild Neutron bekannt ist.

Der Fall ist erst der zweite bekannte Einbruch in den geheimen Bugtracker eines großen Softwareunternehmens. Im Jahr 2015 konnten Angreifer private Bugreports des Browserherstellers Firefox einsehen, darunter zehn bislang ungepatchte als kritisch eingestufte Sicherheitslücken.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 45,99€ (Release 12.10.)
  4. 4,99€

UP87 18. Okt 2017

Erfahrungsgemäß würde ich sagen, dass es da auch einige Probleme geben wird, die auf "Won...


Folgen Sie uns
       


Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live

Ein Squad voller Golems philosophiert über Raytracing, PC-Konfigurationen und alles, was noch nicht so funktioniert, im Livestream zur Battlefield 5 Open Beta.

Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /