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Datenautomatik: GMX FreePhone könnte doch Mehrkosten verursachen

Der bislang kostenlose FreePhone-Tarif von GMX könnte durch ein automatisches Nachbuchen von Daten unerwartete Kosten verursachen.
/ Andreas Donath
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Für GMX Free Phone benötigen Nutzer ein Smartphone mit eSIM. (Bild: Foundry Co auf Pixabay)
Für GMX Free Phone benötigen Nutzer ein Smartphone mit eSIM. Bild: Foundry Co auf Pixabay

Die grundlegende Struktur des GMX-FreePhone-Tarifs(öffnet im neuen Fenster) bleibt bestehen: Eine Allnet-Flatrate für Telefonie und SMS sowie ein monatliches Datenvolumen von 3 GByte sind weiterhin ohne Grundgebühr verfügbar. Die wesentliche Neuerung, die sich auf der Webseite zeigt, betrifft den Datenverbrauch nach Erreichen des Inklusivvolumens.

Nach aktuellem Stand wird bei Neukunden eine Datenautomatik aktiviert. Sobald das enthaltene Datenvolumen aufgebraucht ist, bucht das System selbstständig bis zu drei zusätzliche 1-GByte-Pakete zum Preis von jeweils 1,99 Euro nach. Diese Automatik unterscheidet sich deutlich von der bisherigen Praxis, bei der Kunden aktiv zusätzliches Datenvolumen bestellen mussten. Wer das kostenlose Angebot nutzen möchte, muss zuvor seine Bankverbindung eingeben.

Der Tarif nutzt das 5G-Netz von 1&1, realisiert durch die Drillisch Online GmbH. In Regionen ohne Abdeckung des Netzbetreibers greift National Roaming von Vodafone. Die Surfgeschwindigkeit beträgt bis zu 50 MBit/s, nach Verbrauch des Inklusivvolumens wird auf bis zu 64 kBit/s gedrosselt.

Neue Tarifoptionen und Kontrollfunktionen

GMX bietet nun erweiterte Datenoptionen an: Für 4,99 Euro monatlich erhalten Kunden 10 GByte, für 9,99 Euro 50 GByte und für 14,99 Euro sogar 80 GByte Datenvolumen. Diese Optionen können direkt bei Vertragsabschluss oder aber später gewählt werden.

Die Datenautomatik kann vom Nutzer in der App deaktiviert werden. Bestandskunden haben ihrerseits die Option, die Automatik auf Wunsch zu aktivieren, sollten dabei aber die möglichen Folgekosten berücksichtigen.

GMX will mit dem kostenlosen Smartphone-Tarif seinen Marktanteil bei jungen Menschen erhöhen. Für das Angebot sollen sich vor allem Teenager und angehende Studenten registrieren.


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