• IT-Karriere:
  • Services:

Daten: Vodafones Kabelnetz braucht "mehr Glasfaser"

Vodafone gibt zu, für "jeden neuen Kunden und jede neue Geschwindigkeitsstufe im Kabelnetz auch immer mehr Glasfaser" zu brauchen. Hier werde weiter investiert, erklärte Hannes Ametsreiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone-Technik
Vodafone-Technik (Bild: Vodafone)

Vodafone will nicht den gleichen Fehler wie die Deutsche Telekom machen, die das bestehende Netz aufbessert, statt für viel Geld neue Netze zu bauen. Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter sagte der Süddeutschen Zeitung: "Nein, denn zum einen hat unser Kabelglasfasernetz mehr Luft nach oben. Mit möglichen Geschwindigkeiten von bis zu 10 GBit/s, während bei kupferbasiertem Vectoring bereits bei rund 400 MBit/s Schluss ist."

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. Modis GmbH, Berlin

Zum anderen brauche Vodafone Kabel für "jeden neuen Kunden und jede neue Geschwindigkeitsstufe im Kabelnetz auch immer mehr Glasfaser". Sonst könnten die Daten nicht transportiert werden. "Wir werden also auch weiterhin signifikant in Glasfaser investieren", betonte Ametsreiter.

Das Koaxialkabel hat auch Nachteile

Vodafone hat kein Kabelglasfasernetz, sondern ein Koaxialkabelnetz, das in Anteilen auch aus Glasfaser besteht. Keine Angaben macht das Unternehmen dazu, welcher Anteil des Netzes aus Glasfaser besteht. Schwachstellen des Koaxialkabels bleiben bislang der Upload, die geteilte Datenrate in einem Node und die schwachen Ping-Zeiten, über die Gamer klagen. Im TV-Kabelnetz können die versprochenen Datenraten nicht erreicht werden, wenn zu viele Nutzer in einem Node versorgt werden.

Vodafone Deutschland habe derzeit 8 Millionen Fernseh- und rund 3 Millionen Internetkunden im TV-Kabelnetz. Heute biete der Bereich Geschwindigkeiten von 400 MBit/s. Ametsreiter: "Wir wollen technologisch den Takt vorgeben."

Die Bundesländer Bayern und Sachsen wollten den Teil des Spektrums innerhalb der Fernsehkabelnetze, der für die analogen Fernsehsignale genutzt werde, Ende nächsten Jahres auch für den Datenverkehr freigeben. "Dann können wir ab 2019 in unserem Kabelglasfasernetz auch großflächig ein Gigabit pro Sekunde anbieten", kündigte Ametsreiter an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. 19.95€
  3. 4,32€
  4. (-80%) 2,99€

DerDy 12. Jan 2017

Das sehen aber viele Kunden im Vodafone und Unitymedia Forum anders. Schau doch mal...

DerDy 12. Jan 2017

Was ist das für ein Argument? Eigentlich gar keins, du willst nur ablenken, weil du...

spezi 12. Jan 2017

Da steht aber nichts über den Anfangszeitpunkt. Und ganz so schnell geht der Ausbau dann...

DerDy 11. Jan 2017

Der Marktführer, der in den Regulierungsketten liegt? Der Marktführer, der gerade mal...


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Confidential Computing: Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser
Confidential Computing
Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser

Die IT-Welt zieht in die Cloud und damit auf fremde Rechner. Beim Confidential Computing sollen Daten trotzdem während der Nutzung geschützt werden, und zwar durch die Hardware - keine gute Idee!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Gaia-X Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig
  2. Gaia-X Altmaiers Cloud-Pläne bleiben weiter wolkig
  3. Cloud Ex-SAP-Chef McDermott will Servicenow stark expandieren

Ryzen 9 3950X im Test: AMDs konkurrenzlose 16 Kerne
Ryzen 9 3950X im Test
AMDs konkurrenzlose 16 Kerne

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Zen-CPUs AMD nennt konkrete Termine für Ryzen 3950X und Threadripper
  2. Castle Peak AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
  3. OEM & China AMD bringt Ryzen 3900 und Ryzen 3500X

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


      •  /