Abo
  • Services:

Dateisystem: Experimenteller Windows-Treiber für Btrfs erschienen

Auf Github ist ein freier Windows-Treiber für das Linux-Dateisystem Btrfs erschienen. Das Projekt ist noch sehr experimentell und unterstützt nur einige Basisfunktionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Linux-Dateisysteme Btrfs kann unter Windows getestet werden.
Das Linux-Dateisysteme Btrfs kann unter Windows getestet werden. (Bild: William Warby/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Das Dateisystem Btrfs gilt als künftiger Standard für Linux und wird bereits von Suse sowie Red Hat in ihren Enterprise-Distributionen oder auch von Facebook eingesetzt. Auf Github ist nun ein Treiber erschienen, mit dem Btrfs auch unter Windows genutzt werden können soll. Noch befindet sich das Projekt mit dem Namen WinBtrfs aber in einem sehr experimentellen Status.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. SARTORIUS Werkzeuge GmbH & Co. KG, Ratingen

So heißt es in der Beschreibung, dass Tester besser davon ausgehen sollten, dass nach einem Einsatz das gesamte Dateisystem zerstört werden könnte. An einen produktiven Einsatz ist damit also nicht zu denken. Immerhin werden aber bereits grundlegende Funktionen wie das Lesen und Schreiben von Btrfs-Partitionen unterstützt, ebenso wie das Auffinden der Partitionen unter Windows oder auch Caching.

Viele Funktionen fehlen noch

Noch nicht genutzt werden können RAID-Konfigurationen, Kompression, asynchrones Lesen und Schreiben oder auch einige spezifische Einstellungsoptionen. Zwar können Zugriffssteuerungslisten (ACL) bereits gelesen und gesetzt werden, der Treiber befolgt die darin beschriebenen Rechte allerdings noch nicht. Auch die auf Linux-Systemen häufig verwendeten symbolischen Verknüpfungen (Symlinks) lassen sich noch nicht nutzen.

Für Tester steht eine ausführbare Datei bereit, die den Treiber in den Arbeitsspeicher lädt. Eine dauerhafte Installation ist ebenso möglich. Zur Kompilierung wird das Windows Driver Development Kit benötigt sowie Microsofts Visual Studio. Das Bauen des Treibers mit Hilfe von GCC verursache derzeit aber Probleme.

Der Code ist eine Neuimplementierung, nutzt keine Bestandteile aus der Linux-Version und steht unter der LGPL.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,00€ inkl. Versand
  2. (-60%) 7,99€
  3. 369,00€ (Vergleichspreis ab 450,99€)

Plasma 24. Feb 2016

Das muss wirklich *früher* gewesen sein. Ich hatte damals auf dem WinXP-Laptop einen FS...

pythoneer 23. Feb 2016

Geht so mit dem wundern ;) http://www.heise.de/open/meldung/Azure-Cloud-Switch-Microsoft...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /