Dateisystem: Btrfs-Dateisystem-Check erstmals veröffentlicht

Erstmals steht ein Überprüfungstool für das Linux-Dateisystem Btrfs öffentlich bereit. Es befindet sich im Entwicklungszweig "Danger, don't ever use" und ist als entsprechend experimentell einzustufen.

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Innenleben einer Festplatte
Innenleben einer Festplatte (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das wichtige Werkzeug zur Dateisystemüberprüfung für Btrfs steht seit einigen Tagen in einem Entwicklungszweig des Linux-Kernels bereit. Der Entwicklungszweig wird mit "Danger, don't ever use" bezeichnet, die Software darin muss also als sehr experimentell eingestuft werden und wird wohl kurzfristig nicht einsatzfähig sein.

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Das Dateisystem Btrfs, kurz für B-Tree-Filesystem, befindet sich seit etwa drei Jahren in der Entwicklung und soll das derzeit standardmäßig eingesetzte Ext4 langfristig ersetzen. Btrfs bietet einige Vorteile, etwa Snapshots, Prüfsummen und Komprimierung und soll online überprüfbar sein. Außerdem kennt Btrfs sogenannte Subvolumes, mit denen sich mehrere Wurzelverzeichnisse verwalten lassen.

Seit einiger Zeit lässt sich Btrfs auch in diversen Linux-Distributionen im Einsatz testen. So bereitete uns das Dateisystem unter Opensuse 12.1 mit der Schnappschussverwaltung Snapper in einem kurzen Test keine Probleme. Ein funktionsfähiges Werkzeug zum Überprüfen und vor allem zum Reparieren des Dateisystems fehlte jedoch lange Zeit.

Das bewog unter anderem das Fedora-Projekt dazu, den Einsatz von Btrfs als Standard immer wieder zu verschieben. Ursprünglich wollten die Entwickler dies bereits für Fedora 16 umsetzen und verschoben den Einsatz zuletzt auf Fedora 18, dessen Entwicklung noch nicht begonnen hat.

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Testwillige können mit dem Befehl "Btrfsck --repair" versuchen, ein beschädigtes Dateisystem wiederherzustellen. Der Quellcode dafür findet sich im Git-Repository des Linux-Kernels.

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