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Dateimanager: Total Commander 11 veröffentlicht

Die neue Version des noch immer beliebten Dateimanagers bietet eine Menge neuer Features und ist generell ein zu empfehlendes Programm.
/ Boris Mayer
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Manch junge Computernutzer halten so was inzwischen für einen 3D-Print eines Speichern-Buttons. (Bild: Ivan Radic)
Manch junge Computernutzer halten so was inzwischen für einen 3D-Print eines Speichern-Buttons. Bild: Ivan Radic / CC-BY 2.0

Kurz vor dem 30. Geburtstag des Programms bietet die neue Version des Dateimanagers Total Commander 11(öffnet im neuen Fenster) zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen. Dazu gehören eine durchsuchbare Liste geöffneter Tabs, Unterstützung für Ignore-Listen bei Dateisystemplugins und FTP-Servern, schnelles Packen/Entpacken von ZIP und GZ-Dateien, ein Verzeichnisverlauf mit Schnellsuche und Filter sowie neue Befehle für die Befehlszeile. Die Bedienung wurde optimiert und ist jetzt noch effizienter und komfortabler.

Auch wenn sich seit der ersten Version aus dem September 1993 einiges geändert hat, sind doch viele grundlegende Bedienkonzepte des Tools erhalten geblieben. Trotzdem ist das Verwalten von Dateien mit dem Programm immer noch effektiver als die Verwendung der bordeigenen Tools von Windows 11 – eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, wie sich die Computerbedienung seit der Betriebssystemkombination von DOS mit der Erweiterung Windows 3.1 weiter entwickelte.

Noch beeindruckender wird es mit Blick darauf, dass der Windows Commander, wie das Programm bis 2002 hieß, viel von seiner Bedienung vom originalen Norton Commander für DOS übernommen hatte.

Alleine die Changelist ist schon interessant für sich

Bei Tools, die einerseits nicht besonders groß sind – seit 2004 passt das Programm nicht mehr auf eine Diskette mit der Kapazität von 1,44 MB und kommt inzwischen auf ca. 5MB – und andererseits eine recht lange Historie haben, kann es schon interessant sein, einfach mal die Changelist über die Jahre durchzugehen. Bei Total Commander reicht diese Changelist(öffnet im neuen Fenster) zurück bis in den Dezember 2006, als das Programm mit der Version 3.0 den Sprung auf 32 Bit spendiert bekommen hatte.

Die Software folgt auch immer noch dem früheren Shareware-Modell – ausprobiert werden kann also kostenlos. Und für Android gibt es ohnehin eine Freewareversion.


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