Abo
  • IT-Karriere:

Datastation EDS14 im Kurztest: Synologys sehr spezielles NAS-System

Mit der Embedded Datastation hat Synology ein Angebot auf den Markt gebracht, das sich deutlich von den sonst üblichen NAS-Systemen unterscheidet. Wir haben uns die Datastation mit SD-Karten-Schacht angesehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Synologys EDS14 ist ein SD-Karten-NAS.
Synologys EDS14 ist ein SD-Karten-NAS. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit der Datastation EDS14 hat Synology ein sehr kompaktes NAS-System auf den Markt gebracht. Es ist so klein, dass reguläre Datenträger nicht in das Gerät passen. Die Datastation benötigt mit 12,5 x 12,5 cm weniger Standfläche als eine CD-Hülle misst und hat mit 31 mm Höhe in etwa die Höhe einer alten Doppel-CD-Hülle. Zum Platzbedarf kommt jedoch noch ein externes Netzteil, das Synology nicht integrieren konnte. Im NAS-System gibt es keine beweglichen Teile, weswegen es auch Embedded-Datastation genannt wird. Dabei geht es beispielsweise um den Einbau in Fahrzeuge. Die Datastation muss dann nicht nur Vibrationen überstehen, sondern auch Temperaturschwankungen, die die üblichen 0 bis 35 Grad Celsius, die für reguläres IT-Equipment gelten, häufig über- oder unterschreiten. Es handelt sich also um ein sehr spezielles Angebot, das wir in diesem Kurztest betrachten.

Statt mit SATA-Festplatten arbeitet das System mit externen Datenträgern. An der Vorderseite ist ein SDXC-kompatibler SD-Kartenschacht vorhanden, der SD-Karten komplett aufnimmt, ohne dass sie vorstehen. Die Rückseite bietet die Möglichkeit, USB-Peripherie anzuschließen. Ein Port beherrscht USB 3.0, der andere nur USB 2.0. Ins Netzwerk kommt die Datastation über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, die Failover und Link Aggregation beherrschen.

  • Synologys Embedded Datastation EDS14 im Vergleich zu einer 2,5-Zoll-Festplatte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Integrieren lässt sich speicher... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... nur mit SD-Karten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Rückseite bietet Platz für ein USB-3.0- und...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ein USB-2.0-Gerät. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Unter anderem für PoE-Kameras ist dieser Stromausgang vorgesehen. Die Kameras können dann auf eine PoE-Speisung verzichten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für den Fahrzeugeinbau gibt es Befestigungsmöglichkeiten.  (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Synologys Embedded Datastation EDS14 im Vergleich zu einer 2,5-Zoll-Festplatte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die etwas andere NAS

Datenträger werden von dem System grundsätzlich als externe Datenträger angesehen. Das gilt sowohl für SD-Karten als auch für USB-Laufwerke. Entsprechend fehlt der DSM-Version ein Volume-Manager. Zwar hat die Datastation internen Speicher, doch der ist nur für das Betriebssystem reserviert. Insgesamt 4 GByte hat DSM zur Verfügung. Erkennbar ist die Kapazität aber nicht innerhalb der DSM-Oberfläche, sondern nur über das CLI. 250 MByte gibt es für das Temp-Verzeichnis. Rund 1 GByte steht dem Betriebssystem direkt zur Verfügung, 2,4 GByte sind in einem Volume1 zu sehen. Im Auslieferungszustand sind dort gerade einmal 100 MByte belegt. Der Nutzer kann auf den dort vorhandenen Speicherplatz nicht direkt zugreifen und beispielsweise keine Shares erstellen.

Anscheinend wird der Speicher für diverse Package-Daten verwendet. Nach dem Installieren des DNS-Pakets war ein zusätzlicher Speicherbedarf von 40 MByte zu sehen. Der iTunes-Server belastet das System noch einmal um ungefähr 5 MByte. Seltsamerweise lassen sich Synology-Pakete nicht installieren, solange nicht wenigstens eine SD-Karte oder ein USB-Datenträger eingebunden sind.

Schwierige Handhabung und Leistungsdaten der Datastation EDS14 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

spambox 10. Jul 2014

Im Artikel ist von Karten die Rede, also mehreren. Kann man damit einen Raid-Verbund...

wiesi200 06. Jul 2014

Naja als Zentraler Speicher für IP-Kameras und ITunes Server ja, aber das geht auch anders.

0xDEADC0DE 04. Jul 2014

Öhm.... wie war nochmal die Frage? ;) Profis und Amateuere lassen sich nicht...

0xDEADC0DE 02. Jul 2014

HEUTE auch, seh ich grad.

0xDEADC0DE 02. Jul 2014

Hey, Bingo! Ich hätte nicht daran gedacht dass du auf das Wort "Hersteller" kommst. Ich...


Folgen Sie uns
       


Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019)

Der transparente OLED-Fernseher von Panasonic rückt immer näher. Auf der Ifa 2019 steht ein Prototyp, der schon jetzt Einrichtungsideen in den Kopf ruft.

Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Epyc 7H12 & Ryzen 5 3500X AMD bringt 280-Watt-CPU und plant günstigen Sechskerner
  2. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  3. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000

    •  /